Wer zu den Gewinnerinnen gehört, wo es noch zu tun gibt
So liefen die ersten zehn Sundhage-Tage

Mit der neuen Trainerin Pia Sundhage (64) ist die Nati in die Mission Heim-EM 2025 gestartet. Die wichtigsten Erkenntnisse nach den ersten zehn Tagen unter der Schwedin.
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Pia Sundhage hat ihr Team innert weniger Tage hinter sich gebracht.
Foto: TOTO MARTI

Mit dem 0:1 im zweiten Testspiel gegen Polen endet der erste Zusammenzug unter der neuen Nati-Trainerin Pia Sundhage (64). Wo die Handschrift der Schwedin bereits erkennbar ist, wer in Südspanien am meisten überzeugt hat und wie es für die Nati bis zur Heim-EM weitergeht – die wichtigsten Fragen und Antworten nach den ersten zehn Tagen unter Sundhage.

Was hat Sundhage bereits verändert?

Nach einem enttäuschenden Jahr 2023 mit nur zehn Toren in 16 Partien will Sundhage auf Offensivfussball setzen. Die Spielidee der Schwedin ist bereits in den ersten beiden Partien klar erkennbar. Sundhage wird langfristig auf ein 4-2-3-1-System setzen. Zudem hat die neue Nati-Trainerin einen Generationenwechsel lanciert. Insgesamt elf Spielerinnen unter 21 Jahren hat sie für das Nati-Camp in Marbella aufgeboten.

Welche Baustellen gibt es noch?

Wie sich im zweiten Duell mit den Polinnen (0:1) zeigt, tut sich die Nati gegen defensiv eingestellte Teams weiterhin schwer. Sundhage möchte, dass ihre Offensivspielerinnen auch ohne Ball noch mehr unterwegs sind und so Räume öffnen. Das soll das Herausspielen von klaren Torchancen vereinfachen. Das zweite Problem, das die Nati-Trainerin angehen will: die Verteidigung bei Standard-Situationen. Nach einer solchen fällt beim 0:1 im zweiten Testspiel auch der einzige Gegentreffer.

Wer sind die Gewinnerinnen?

Die Jungen. Mit Sydney Schertenleib (17), Alena Bienz (20), Leela Egli (17) und Lia Kamber (18) kommen gleich vier Nachwuchstalente zu ihrer Länderspiel-Premiere. Gerade Schertenleib drückt bei ihrem Einstand im ersten Test gegen Polen dem Spiel ihren Stempel auf. Das gilt auch für andere junge Spielerinnen wie Alayah Pilgrim (20), Aurélie Csillag (21) und Noemi Ivelj (17), die beim 4:1-Erfolg alle an einem Tor beteiligt sind.

Wer sind die Verliererinnen?

Es gibt noch keine. «Jede Spielerin, die bei diesem Zusammenzug dabei war, kann es an die Heim-EM schaffen», stellt Sundhage klar. Von den 28 Spielerinnen im Aufgebot kommen in den beiden Polen-Partien 26 zum Einsatz. Nur die dritte Torhüterin Noemi Benz (20) und Nachrückerin Naomi Mégroz (25) bleiben ohne Spielminuten. Sundhage hat aber durchblicken lassen, dass Goalie-Juwel Benz beim nächsten Zusammenzug zu ihrem Einstand kommen könnte.

Welche Erkenntnisse gibt es sonst noch?

Nati-Rekordtorschützin Ana-Maria Crnogorcevic (33) dürfte sich nach dem Abgang von Inka Grings Hoffnungen gemacht haben, in der Nati wieder eine offensivere Rolle einzunehmen. Bereits nach zwei Spielen ist aber klar: Auch Pia Sundhage plant die Atlético-Spielerin als Rechtsverteidigerin ein.

Wie geht es für die Nati weiter?

Auch wenn die Schweiz als Gastgeberin das Ticket für die Heim-EM bereits in der Tasche hat, tritt die Nati dennoch ab April in der EM-Qualifikation an. Diese wird analog zur Nations League ausgetragen. Auf welche Gegner die Schweizerinnen in ihrer Vierergruppe in der Liga B treffen, wird am 5. März ausgelost. Der Gruppensieg wäre gleichbedeutend mit dem Wiederaufstieg in die Liga A.

WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
4
3
8
2
Schweden
Schweden
4
1
7
3
Italien
Italien
4
5
5
4
Serbien
Serbien
4
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
4
2
8
2
Frankreich
Frankreich
4
3
7
3
Irland
Irland
4
0
6
4
Polen
Polen
4
-5
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
4
9
12
2
Spanien
Spanien
4
9
9
3
Island
Island
4
-5
3
4
Ukraine
Ukraine
4
-13
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
4
13
10
2
Norwegen
Norwegen
4
3
9
3
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
4
Österreich
Österreich
4
-6
1
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
12
10
2
Wales
Wales
4
10
10
3
Albanien
Albanien
4
-8
3
4
Montenegro
Montenegro
4
-14
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
4
7
10
2
Türkei
Türkei
4
2
7
3
Nordirland
Nordirland
4
3
6
4
Malta
Malta
4
-12
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
4
10
12
2
Finnland
Finnland
4
3
9
3
Slowakei
Slowakei
4
-6
3
4
Lettland
Lettland
4
-7
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
4
12
8
2
Belgien
Belgien
4
8
8
3
Israel
Israel
4
0
6
4
Luxemburg
Luxemburg
4
-20
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
4
18
9
2
Litauen
Litauen
4
6
7
3
Estland
Estland
4
0
7
4
Liechtenstein
Liechtenstein
4
-24
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
4
10
12
2
Kroatien
Kroatien
4
10
9
3
Bulgarien
Bulgarien
4
1
3
4
Gibraltar
Gibraltar
4
-21
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
4
13
10
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
4
5
9
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
4
-11
3
4
Andorra
Andorra
4
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
3
6
9
2
Färöer
Färöer
3
-2
3
3
Georgien
Georgien
2
-4
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
3
8
9
2
Moldawien
Moldawien
2
-1
1
3
Zypern
Zypern
3
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
3
3
6
1
Kasachstan
Kasachstan
3
3
6
3
Armenien
Armenien
2
-6
0
Qualifikationsspiele
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