Weltmeisterliche Abreibung
Nati geht gegen Spanien unter

Die Frauen-Nati kassiert gegen Weltmeister Spanien in der Nations League eine 1:7-Abreibung. Immerhin dürfen die Schweizerinnen am Geburtstag von Nati-Trainerin Grings zum ersten Mal seit 10 Stunden und 35 Minuten wieder einen eigenen Treffer bejubeln.
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Weltmeister Spanien fertigt die Schweizer Nati mit 7:1 ab.
Foto: Andy Mueller/freshfocus
Christian Finkbeiner, Emanuel Staub
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Das Spiel

Nati-Trainerin Inka Grings feiert an diesem Dienstag ihren 45. Geburtstag. Und bekommt im Letzigrund ein Schaulaufen zu sehen. Aber nicht von ihren Schweizerinnen. Die sind mit der Qualität der spanischen Weltmeisterinnen überfordert. Am Ende steht eine 1:7-Klatsche, die durchaus noch höher hätte ausfallen können. So bleibt die Frauen-Nati unter Grings in 14 Spielen weiter bei nur einem einzigen Sieg. In der Nations League droht der Abstieg in die Liga B, nach vier Partien steht die Nati noch punktlos da.

Immerhin gelingt den Schweizerinnen am Dienstagabend zum ersten Mal seit zehn Stunden und 35 Minuten wieder ein eigener Treffer. Die junge Alayah Pilgrim (20) schiesst diesen in der zweiten Halbzeit (69.).

Kaufen können sie sich davon nichts. Denn der Qualitätsunterschied ist frappant. Und schon nach wenigen Minuten offensichtlich. Nach nicht einmal vier Zeigerumdrehungen liegt die Nati bereits in Rückstand. Sechs Minuten später stehts 0:2.

Nach der Pause schrauben Garcia (56.), Putellas (62./Penalty), Del Castillo (72., 89.) und Oroz (93.) das Skore in schwindelerregende Höhen. Und das ohne grosse Gegenwehr der Schweizerinnen, die sich ihrem Schicksal wehrlos ergeben.

Die Beste

Alexia Putellas: Die zweifache Weltfussballerin trifft zweimal und bereitet das 5:1 vor. Damit stellt sie für einmal die Ballon-d’Or-Siegerin Aitana Bonmati in den Schatten.

Die Schlechteste

Viola Calligaris: Sie zieht einen schwarzen Tag ein. Sie vertändelt den Ball und verschuldet damit den Corner, der zum 0:1 führt. Zudem verschuldet sie den Penalty nach einer Stunde durch ein schlecht getimtes Tackling.

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Das gab zu reden I

Abend der Ehrungen im Letzigrund. Vor dem Spiel wird Ana Maria Crnogorcevic für ihr 150. Länderspiel geehrt, das sie an der WM in Neuseeland gegen den Gastgeber absolvierte. In der Pause werden die zurückgetretene Gaëlle Thalmann und FCZ-Stürmerin Fabienne Humm verabschiedet, die ihre Nati-Karriere ebenfalls nach der WM beendet haben.

Das gab zu reden II

Alayah Pilgrim beendet in der 69. Minute die Torflaute der Nati nach über 10 Stunden und ist einmal mehr die gefährlichste Stürmerin. Die 20-jährige FCZ-Stürmerin trifft nur drei Minuten nach ihrer Einwechslung.

So gehts weiter

Die Schweiz hat in der Nations League noch zwei Partien, um den Abstieg in Liga B zu verhindern. Dazu müssen aber gegen Schweden (1. Dezember, 20 Uhr) und Italien (5. Dezember, Zeit noch offen) zwingend Punkte her.

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