Offene Fragen nach den Türkei-Spielen
Wird der Nati-Ausrutscher noch zum Bumerang?

Nach den beiden WM-Quali-Spielen gegen den stärksten Gruppengegner Türkei lässt sich konstatieren: Die Nati hat die Pflicht erfüllt, mehr aber nicht. Im Hinblick auf die Playoffs im Herbst braucht es eine klare Steigerung.
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Das 1:1 in Sinop ist der erste Dämpfer in der noch kurzen Ära von Nati-Trainer Rafel Navarro (40). Auch wenn Spielerinnen und Staff die täglichen Fortschritte im Training betonen, in den Spielen sind die positiven Entwicklungsschritte nur punktuell erkennbar. Im Hinblick auf die Playoffs im Herbst stellen sich folgende Fragen:

Wird der Ausrutscher noch zum Bumerang?

Ist das Glas halb voll? Oder halb leer? Das 1:1 lässt beide Interpretationen zu. Mit einem Sieg gegen Malta ist der Gruppensieg und die Rückkehr in die Liga A der Nations League nun zwar fix, doch dieses Remis an der Schwarzmeerküste könnte die Nati noch teuer zu stehen kommen. Dann nämlich, wenn die Schweiz die zwei Playoff-Runden im Herbst zwar überstehen sollte, aber als schlechtestes der acht siegreichen Teams den Gang in die interkontinentalen Playoffs antreten müsste. Da die Nati die Liga B kaum mehr als bestes Team abschliessen wird, wird dieses Szenario immer wahrscheinlicher.

1/8
Bis im Herbst muss Rafel Navarro noch einige Lösungen finden.
Foto: Isa Simsek/freshfocus

Was ist der Plan bei den Standards?

Zehn Corner und ähnlich viele Freistösse in der offensiven Zone hatte die Nati in den 180 Minuten gegen die Türkei, gefährlich wurde es aber nie. Ein klarer Plan ist von aussen (noch) nicht erkennbar, auch wenn Riola Xhemaili gegen Nordirland nach einem Corner traf. Es bleibe wenig Zeit, um in die Details zu gehen, so die für die Standards verantwortliche Assistentin Julia Simic. «Wichtig ist, dass jede ihren Job kennt und dass der Service der ausführenden Spielerin gut kommt.» 25 bis 30 Prozent aller Tore im Fussball fallen nach ruhenden Bällen. Gerade in engen Partien ein entscheidender Faktor.

«Ich dachte, der kugelt wieder raus»
3:34
Crnogorcevic über ihr Tor:«Ich dachte, der kugelt wieder raus»

Was ist mit Reuteler los?

Sie war die beste Schweizerin an der Heim-EM: Géraldine Reuteler. Viele Topteams in Europa bemühen sich um sie – dem Vernehmen nach auch Champions-League-Sieger Arsenal. In den nächsten Wochen dürfte der Entscheid fallen, wo die offensive Mittelfeldspielerin nach acht Jahren in Frankfurt ihre Karriere fortsetzen wird. In Navarros System kommt die beste Offensivspielerin der Nati aber noch nicht auf Touren. In den 180 Minuten gegen die Türkei hat die Nidwaldnerin eine gute Torchance – mehr nicht.

Wo sind die Jungen?

Eine neue Ära ist auch eine neue Chance – für alle. Nach erst vier Pflichtspielen unter Navarro zeichnet sich aber bereits eine klare Stammelf ab. Nur Aurélie Csillag und mit Abstrichen Lia Kamber haben sich neu in die Mannschaft gespielt, ansonsten vertraut Navarro den altbewährten Kräften, die bereits an der EM regelmässig zum Zug kamen. Doch wo bleiben die neuen Elemente? Die jungen Talente mit Ausnahme von Schertenleib und Beney müssen hinten anstehen. Der Zusammenzug im Juni wäre die letzte Gelegenheit, um neues Personal zu testen, bevor es ab Oktober ernst gilt.

Wie hält die Defensive dicht?

Die Türkei trat im Rückspiel abgezockt und effizient auf. Die Nummer 51 der Welt nutzte ihre einzige grosse Chance des Spiels eiskalt aus. Das Gegentor zeigt exemplarisch, wo die Achillesferse des Navarro-Fussballs liegt; im defensiven Umschaltspiel. Ein Ballverlust im falschen Moment, kombiniert mit einem Stellungsfehler und dem Schnelligkeitsdefizit in der Abwehr reicht, um die Nati-Defensive aus den Angeln zu heben.

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WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
4
3
8
2
Schweden
Schweden
4
1
7
3
Italien
Italien
4
5
5
4
Serbien
Serbien
4
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
4
2
8
2
Frankreich
Frankreich
4
3
7
3
Irland
Irland
4
0
6
4
Polen
Polen
4
-5
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
4
9
12
2
Spanien
Spanien
4
9
9
3
Island
Island
4
-5
3
4
Ukraine
Ukraine
4
-13
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
4
13
10
2
Norwegen
Norwegen
4
3
9
3
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
4
Österreich
Österreich
4
-6
1
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
12
10
2
Wales
Wales
4
10
10
3
Albanien
Albanien
4
-8
3
4
Montenegro
Montenegro
4
-14
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
4
7
10
2
Türkei
Türkei
4
2
7
3
Nordirland
Nordirland
4
3
6
4
Malta
Malta
4
-12
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
4
10
12
2
Finnland
Finnland
4
3
9
3
Slowakei
Slowakei
4
-6
3
4
Lettland
Lettland
4
-7
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
4
12
8
2
Belgien
Belgien
4
8
8
3
Israel
Israel
4
0
6
4
Luxemburg
Luxemburg
4
-20
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
4
18
9
2
Litauen
Litauen
4
6
7
3
Estland
Estland
4
0
7
4
Liechtenstein
Liechtenstein
4
-24
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
4
10
12
2
Kroatien
Kroatien
4
10
9
3
Bulgarien
Bulgarien
4
1
3
4
Gibraltar
Gibraltar
4
-21
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
4
13
10
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
4
5
9
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
4
-11
3
4
Andorra
Andorra
4
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
3
6
9
2
Färöer
Färöer
3
-2
3
3
Georgien
Georgien
2
-4
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
3
8
9
2
Moldawien
Moldawien
2
-1
1
3
Zypern
Zypern
3
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
3
3
6
1
Kasachstan
Kasachstan
3
3
6
3
Armenien
Armenien
2
-6
0
Qualifikationsspiele
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