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Crnogorcevic über ihr Tor:«Ich dachte, der kugelt wieder raus»

«Wir haben naiv gespielt»
Jubilarin Crnogorcevic ärgert sich über 1:1 in der Türkei

Viel fehlte nicht und Ana-Maria Crnogorcevic wäre in ihrem 180. Länderspiel zur Matchwinnerin avanciert. Doch am Ende resultiert für die Nati in der Türkei zum Ärger der Jubilarin nur ein 1:1.
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Ana-Maria Crnogorcevic erzielt in ihrem 180. Länderspiel das 75. Tor.
Foto: Anadolu via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Schweiz spielte am Samstag in Sinop 1:1 gegen die Türkei
  • Rekordspielerin Ana-Maria Crnogorcevic erzielte ihr 75. Tor im 180. Länderspiel
  • Schweiz erzielt 3 Torschüsse gegen die Türkei, 10 Punkte aus 4 Spielen bisher
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Ana-Maria Crnogorcevic (35) ist eine Frau der klaren Worte. Während Captain Lia Wälti und Trainer Rafel Navarro die Leistung der Nati beim 1:1 gegen die Türkei am Samstag in Sinop überraschend besser einstufen als beim 3:1-Sieg vier Tage zuvor beim Hinspiel in Zürich, überwiegt bei der Nati-Rekordspielerin die Enttäuschung: «Das kann nicht unser Anspruch sein. Wir sind naiv und müssen hier mehr mitnehmen als nur einen Punkt.»

Dass sie in ihrem 180. Länderspiel das 75. Mal trifft, ist für die Berner Oberländerin nur ein schwacher Trost. «Klar sind es schöne Zahlen, da steht viel Arbeit und Training dahinter. Aber wichtiger wären drei Punkte gewesen.» Doch ein kapitaler Ballverlust von Lia Wälti in der 79. Minute verhindert, dass die Nati im vierten Spiel der WM-Quali den vierten Sieg einfährt. «Ein haarsträubender Fehler», so Crnogorcevic.

Noch mehr harzt es allerdings im Angriff. Ganze drei Schüsse bringen die Schweizerinnen in den gut 90 Minuten gegen die Nummer 51 der Welt aufs Tor – und damit einen weniger als der Gegner. Einer davon ist Crnogorcevics Schuss aus 17 Metern, der via Innenpfosten hinter die Linie rollt (52.). «Ich dachte, der kommt wieder raus», gibt die Aussenverteidigerin zu, die ihr zuvor letztes Länderspiel-Tor im Juli 2024 beim 3:0 gegen Aserbaidschan machte.

Talent allein reicht nicht

Mit zehn Punkten aus vier Spielen ist die Nati weiter auf Kurs Richtung Gruppensieg, doch das ist erst ein Zwischenschritt auf der Mission, die zum Ziel hat, sich für die WM 2027 in Brasilien zu qualifizieren. «Wir sagen immer, wir hätten viel Talent und viele gute Spielerinnen. Das haben wir auch, aber das müssen wir auf den Platz bringen – und zwar 90 Minuten», so Crnogorcevic.

Die Rekordspielerin und ihre Teamkolleginnen wissen, dass auf dem Weg an die WM 2027 noch wesentlich härtere Brocken auf die Nati warten werden. Auch deshalb sagt Crnogorcevic: «Wenn wir mit den Grossen mitspielen wollen, müssen wir gross spielen.» Doch davon ist die Nati in diesem Frühjahr noch ein ganzes Stück weit entfernt.

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