Crnogorcevic mit Nati-Rückkehr nach Wirbel
Trainerin Grings reiste für Aussprache extra nach Madrid

Der Zoff zwischen Nati-Rekordspielerin Ana Maria Crnogorcevic und Trainerin Inka Grings ist vorerst Geschichte. Bei einem Gespräch in Madrid wurden Unstimmigkeiten ausgeräumt. Die Stürmerin kehrt für die nächsten Nations-League-Spiele zurück.
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Nati-Trainerin Inka Grings: Aussprache vor Ort in Madrid bei Ana Maria Crnogorcevic.
Foto: keystone-sda.ch
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Rekordnationalspielerin und -torschützin Ana Maria Crnogorcevic (33) rückte schon Dutzende Male in die Nati ein. Doch diesmal wirds für die Berner Oberländerin nächste Woche ein besonderer Zusammenzug.

Crnogorcevic kehrt erstmals nach dem riesigen Wirbel um ihre Nicht-Nomination beim Nations-League-Auftakt im September wieder ins Nationalteam zurück. Das wurde von Nati-Trainerin Inka Grings (44) bereits angekündigt, nun kommt am Montag die Bestätigung.

Grings schildert am SFV-Medientermin zum Aufgebot für die Nations-League-Partien in Schweden (27. Oktober) und in Zürich gegen Weltmeister Spanien (31. Oktober), dass auch für sie die Rückkehr der Rekordspielerin kein routinemässiger Vorgang ist. «Ich bin zu ihr nach Madrid geflogen und führte mit Ana ein langes Gespräch», sagt Grings über den Krisengipfel in Spanien bei der Atletico-Spielerin.

Treffen in lockerer Atmosphäre für die Aussprache

Dass Grings mit einem persönlichen Treffen einen Schritt auf die September-Ausgebootete zumachte, sei kurzfristig realisiert worden und erst vor wenigen Tagen über die Bühne gegangen. 

Das Thema natürlich: Dass Crnogorcevic damals öffentlich ihre Nicht-Nomination kritisierte. Grings: «Es war mir persönlich wichtig, auch mal mit ihr alleine zu reden und mal ausserhalb eines Teamhotels, da ist die Atmosphäre lockerer. Es ging darum, die Aussagen mit ihr zu klären und dass sie auch die Möglichkeit hat, sich persönlich zu erklären. Es tat uns gut.»

Aber gemäss der Nati-Trainerin kam in Madrid auch ein zweites Kernthema auf den Tisch: Die Aufarbeitung der WM in Neuseeland. «Nach der WM ging es darum, sich selber zu reflektieren. Das habe ich selber gemacht, aber ich wollte auch von den Spielerinnen ihr Resümee wissen. Mit Ana hatte ich dafür bisher keine Zeit gefunden.»

Auch Sturmhoffnung Fölmli mit Nati-Comeback

Logisch – beim ersten Zusammenzug nach dem Turnier war die Nati-Stürmerin ja gar nicht dabei. Doch nun kehre Crnogorcevic topmotiviert in den Nati-Kreis zurück, berichtet Grings. «Sie hat Bock. Es ist auch für Ana eine Ehre, in der Nati spielen zu dürfen. Ich freue mich auf sie.»

Dass ausgerechnet bei den Spielen gegen die Weltnummern 1 und 2 die andauernde Schweizer Torarmut beendet wird, ist fraglich. Doch immerhin auf dem Papier ist die Schweiz wieder torgefährlicher. Denn neben Crnogorcevic kehrt auch Sturmhoffnung Svenja Fölmli (21) zurück. Die Bundesliga-Spielerin vom SC Freiburg fehlte der Nati wegen eines Kreuzbandrisses rund ein Jahr.

Nicht dabei ist Lara Marti (24), einer der Lichtblicke im September. Die Leverkusen-Spielerin hat sich einen Faserriss zugezogen. 

WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
4
3
8
2
Schweden
Schweden
4
1
7
3
Italien
Italien
4
5
5
4
Serbien
Serbien
4
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
4
2
8
2
Frankreich
Frankreich
4
3
7
3
Irland
Irland
4
0
6
4
Polen
Polen
4
-5
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
4
9
12
2
Spanien
Spanien
4
9
9
3
Island
Island
4
-5
3
4
Ukraine
Ukraine
4
-13
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
4
13
10
2
Norwegen
Norwegen
4
3
9
3
Slowenien
Slowenien
4
-10
3
4
Österreich
Österreich
4
-6
1
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
4
12
10
2
Wales
Wales
4
10
10
3
Albanien
Albanien
4
-8
3
4
Montenegro
Montenegro
4
-14
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
4
7
10
2
Türkei
Türkei
4
2
7
3
Nordirland
Nordirland
4
3
6
4
Malta
Malta
4
-12
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
4
10
12
2
Finnland
Finnland
4
3
9
3
Slowakei
Slowakei
4
-6
3
4
Lettland
Lettland
4
-7
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
4
12
8
2
Belgien
Belgien
4
8
8
3
Israel
Israel
4
0
6
4
Luxemburg
Luxemburg
4
-20
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
4
18
9
2
Litauen
Litauen
4
6
7
3
Estland
Estland
4
0
7
4
Liechtenstein
Liechtenstein
4
-24
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
4
10
12
2
Kroatien
Kroatien
4
10
9
3
Bulgarien
Bulgarien
4
1
3
4
Gibraltar
Gibraltar
4
-21
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
4
13
10
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
4
5
9
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
4
-11
3
4
Andorra
Andorra
4
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
3
6
9
2
Färöer
Färöer
3
-2
3
3
Georgien
Georgien
2
-4
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
3
8
9
2
Moldawien
Moldawien
2
-1
1
3
Zypern
Zypern
3
-7
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
3
3
6
1
Kasachstan
Kasachstan
3
3
6
3
Armenien
Armenien
2
-6
0
Qualifikationsspiele
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