Me-too-Fall bei Frauen-Nati
SFV entlässt Mitarbeiter fristlos

Nach einem Verstoss gegen Grundwerte des SFV trennt sich der Verband von einem langjährigen Mitarbeiter Ende September per sofort.
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Die Schweizer Nati an der Fussball-WM 2023: Am Ende der WM-Kampagne verstiess ein langjähriger Mitarbeiter gegen Grundwerte des SFV.
Foto: freshfocus
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Der Verband begründet die fristlose Kündigung mit einem «nicht tolerierbaren Verstoss gegen die Grundwerte des SFV, die auf dem Ethik-Statut von Swiss Olympic basieren». Der Vorfall ereignete sich am Ende der WM-Kampagne der Frauen-Nati im Sommer in Neuseeland. Dabei soll der Beschuldigte die körperliche Integrität einer Spielerin verletzt haben.

Im September wurde der Vorfall von einem Staff-Mitglied des Nationalteams dem Verband gemeldet. Der SFV reagierte umgehend und informierte die Swiss Sport Integrity, die laut Radio SRF Vorabklärungen eingeleitet hat. Der Mitarbeiter wurde vom SFV per sofort vom damals laufenden Zusammenzug des Teams in der Nations League abgezogen.

Laut dem Verband bestreitet der Mitarbeiter die Vorwürfe. Dieser ficht die Kündigung auf dem Rechtsweg an. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
3
3
9
2
Schweiz
Schweiz
3
1
4
3
Finnland
Finnland
3
0
4
4
Island
Island
3
-4
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
11
9
2
Italien
Italien
3
-1
4
3
Belgien
Belgien
3
-4
3
4
Portugal
Portugal
3
-6
1
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweden
Schweden
3
7
9
2
Deutschland
Deutschland
3
0
6
3
Polen
Polen
3
-4
3
4
Dänemark
Dänemark
3
-3
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
7
9
2
England
England
3
8
6
3
Niederlande
Niederlande
3
-4
3
4
Wales
Wales
3
-11
0
Playoffs
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