Darum gehts
- Alisha Lehmanns neue Instagram-Bilderreihe sorgt bei Fans für Verwirrung, sie erkennen sie kaum
- Vor allem das erste Foto in Sportkleidung löst Kommentare aus, die KI oder ein Fake vermuten
- Ein Check mit SynthID meldet, das erste Bild sei mit OpenAI erstellt oder bearbeitet worden
Alisha Lehmann (27) ist mit ihren 14,8 Millionen Followern eine der meistgefragten Sportlerinnen auf Instagram. Mit einer kürzlich geposteten Bilderreihe sorgt sie nun aber ausgerechnet bei ihrer Gefolgschaft für reichlich Verwirrung. Der Grund? Sie erkennen sie nicht wieder.
Insbesondere das erste der insgesamt fünf Fotos, auf dem sie in knapper Sportbekleidung auf dem Bett sitzt, irritiert die Fans. «Das ist nicht sie», «Wer ist das?», «Das erste Foto muss AI sein, es sieht nicht aus wie du» oder «Das ist definitiv nicht Alisha Lehmann», sind einige der Kommentare, die sich unter dem Beitrag finden lassen. Wie üblich bei ihr sind allerdings auch zahlreiche Herzen, Flammen und Smileys mit Herzaugen zu finden.
In der Tat wirkt die Schweizerin auf dem ersten Bild in ihrer bordeauxfarbenen Sportkombination etwas verändert, und der Verdacht der User, dass KI im Spiel ist, ist nicht unbegründet. Lädt man das entsprechende Foto bei SynthID hoch, einer Website, die Bilder auf KI untersucht, erhält man die folgende Meldung: «Dieses Bild wurde mit OpenAI erstellt oder bearbeitet.» Wie viel Bearbeitung und welche genau dahinter steckt, lässt sich allerdings nicht abschliessend sagen.
Perfekt ist nicht gut genug
Dass Promis ihre Fotos vor dem Hochladen mit KI bearbeiten, ist nichts Neues. Ebenso wenig wie der Fakt, dass insbesondere Jugendliche Influencer als Vorbild nehmen. Für unzählige junge Fans ist die Bernerin eine Identifikationsfigur: fit, erfolgreich und scheinbar makellos. Wenn selbst eine durchtrainierte Profisportlerin digital derart nachhelfen lässt, dass sie nicht mehr zu erkennen ist, sendet das eine problematische Botschaft: Perfekt ist nicht gut genug. Gleichzeitig gilt zu bedenken: Nur weil jemand von aussen als perfekt gesehen wird, heisst das noch lange nicht, dass die entsprechende Person sich selbst auch so sieht.
Künstliche Intelligenz kann für makellos wirkende Bilder sorgen, sie macht es für Betrachter aber gleichzeitig schwieriger, zwischen Original und digitaler Bearbeitung zu unterscheiden – gerade dann, wenn eine Kennzeichnung fehlt. Auf Blick-Anfrage wollte sich Lehmann nicht äussern.