Die Schweizer Nati steht nach dem ersten EM-Gruppenspiel gegen Portugal schon mit dem Rücken zur Wand. Ein 2:2 in Leigh gegen den vermeintlich schwächsten Gegner ist zu wenig.
Dabei hat alles so gut angefangen. Nur 80 Sekunden sind seit dem Anpfiff vorbei, da klingelt es schon im Tor von Portugal. Coumba Sow schnappt sich den Ball und hält aus 25 Metern einfach mal drauf – mit Erfolg. Wenige Zeigerumdrehungen später steht es schon 2:0 für die Nati. Diesmal steigt Rahel Kiwic nach einem Freistoss aus dem Halbfeld am höchsten und köpfelt ein. Der absolute EM-Traumstart für die Nati ist perfekt.
Doch dann flacht die Partie ab. Tore fallen bis zur Pause keine mehr. In der zweiten Halbzeit ändern sich einige Dinge. Von den Schweizerinnen ist kaum mehr etwas zu sehen – im Gegenteil. Sie zeigen Auflösungserscheinungen. Die Portugiesinnen nutzen das eiskalt aus. Sie kommen im Verlauf der zweiten Halbzeit immer besser in Fahrt. Dann belohnen sie sich zweimal (58. und 65.) und gleichen die Partie aus. Am Ende muss sich die Nati – abgesehen von einem Lattenknaller in der 81. Minute – zufriedengeben, dass es beim Remis bleibt.
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