Vor Achtelfinal-Rückspielen
Deutsche Teams unter Druck – kommts zum Schock für Urs Fischer?

Vor den Achtelfinal-Rückspielen in der Europa League stehen Freiburg und Stuttgart unter Druck. Während Urs Fischer Mainzer in der Conference League Vereinsgeschichte schreiben können, muss ein anderer Mitfavorit kräftig zittern – ein Überblick.
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Nach einer 1:2-Heimniederlage steht Stuttgart im Rückspiel der Europa-League-Achtelfinals mit dem Rücken zur Wand.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Deutsche Clubs kämpfen um Rang zwei im Uefa-Nationenranking der Europacup-Saison
  • Freiburg und Stuttgart verloren ihre Hinspiele – Mainz vor historischem Erfolg?
  • Crystal Palace in Zypern gefordert, Schweizer Duell in den Europa-League-Achtelfinals
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Schaffen die Bundesliga-Klubs die Wende?

Fussball-Deutschland hofft auf einen zusätzlichen Champions-League-Platz für die kommende Saison. Dazu notwendig ist Rang zwei im Uefa-Nationenranking der laufenden Europacup-Saison, wo die Deutschen aktuell knapp hinter Spanien den dritten Platz belegen. Allerdings: In den Achtelfinals der Europa League stehen die beiden Bundesliga-Teams vor dem Rückspiel mit dem Rücken zur Wand. Sowohl Freiburg (0:1 in Genk) als auch Stuttgart (1:2 gegen Porto) haben ihre Hinspiele knapp verloren.

Gerade auf die Schwaben wartet eine schwierige Aufgabe: Porto, derzeit souveräner Tabellenführer in der portugiesischen Liga, hat in dieser Europa-League-Saison von vier Heimspielen alle gewonnen und agierte nach den beiden frühen Toren im Hinspiel defensiv über weite Strecken abgeklärt. Dennoch gibt sich VfB-Trainer Sebastian Hoeness kämpferisch: «Wir werden in Porto einen grossen Fight liefern.»

Erlebt auch Urs Fischer sein blaues Sigma-Wunder?

Sollten die beiden Bundesliga-Vertreter in der Europa League tatsächlich schon in den Achtelfinals die Segel streichen müssen, liegen die deutschen Hoffnungen – neben den Bayern natürlich – ausgerechnet auf Kellerkind Mainz: Bei den Rheinhessen wechseln sich derzeit Abstiegskampf und Conference-League-Auftritte ab. Dort winkt der erste Mainzer Einzug in einen europäischen Viertelfinal überhaupt. Der historischen Dimension ist sich auch Trainer Urs Fischer bewusst: «Wir können Geschichte schreiben. Viertelfinal in der Conference League, das geschieht nicht jedes Jahr. Das muss einem bewusst sein.»

Die Chancen dazu stehen nach dem zähen 0:0 im Auswärtsspiel bei Sigma Olmütz gut, Fischer hat dennoch ein «hartes Stück Arbeit» vor sich. Als warnendes Beispiel dürfte ihm Lausanne dienen: Die Waadtländer reisten in den Playoffs auch mit einem Unentschieden aus Tschechien ab – und verloren dann im Rückspiel vor heimischer Kulisse mit 1:2. Kann Sigma, das die Ligaphase der Conference League als 24. Mannschaft gerade noch so überstanden hat, diesen Coup wiederholen und auch Fischers Mainz schocken?

Geht Crystal Palace in Zypern baden?

Crystal Palace spielt im Europacup eigentlich eine Ebene zu tief: Als FA-Cup-Sieger wären die Londoner für die Europa League qualifiziert gewesen, sind dort aufgrund der Uefa-Regularien aber nicht spielberechtigt – einer ihrer Anteilseigner ist bis zum Ende der letzten Saison auch an Europa-League-Teilnehmer Lyon beteiligt gewesen. Es folgte das Abrutschen in die Conference League, wo Crystal Palace klarer Favorit ist – könnte man meinen. Die Realität sieht anders aus: Als Zehnter der Ligaphase war zunächst der Umweg über die Playoffs notwendig, im Achtelfinal braucht es nach dem 0:0 im Hinspiel gegen Larnaka zwingend einen Auswärtssieg, wobei die Zyprer in dieser Conference-League-Saison noch nie verloren haben.

Verleiht Rückkehrer Ndoye Nottingham neuen Schwung?

Es ist das Schweizer Duell in den Europa-League-Achtelfinals: Kevin Mbabus Midtjylland empfängt Dan Ndoyes Nottingham Forest, wobei die Vorteile nach dem 1:0-Sieg in England vor Wochenfrist bei den Dänen liegen. Für Forest war es nach dem 2:3 in der Ligaphase bereits die zweite Pleite gegen die dänischen Wölfe in dieser Europacup-Saison – ein neuer Impuls wäre also vonnöten. Kommt dieser von Ndoye? Der Nati-Stürmer verpasste das Hinspiel verletzt, konnte am Wochenende beim 0:0 gegen Fulham aber wieder eine Halbzeit lang mittun. Reicht es in Dänemark nun für mehr?

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