Servette von Verletzungen gebeutelt
Weiler: «16 Spieler sind mehr als genug»

Servette gehen die Spieler aus! Trainer René Weiler ist trotz Verletzungssorgen gut gelaunt und strahlt vor dem wichtigen Heimspiel gegen Sheriff Tiraspol am Donnerstag in der Europa League Zuversicht aus. Für die Genfer zählt nur der Sieg.
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Beim Training am Mittwoch stehen Servette-Trainer René Weiler nur 16 Spieler zur Verfügung.
Foto: keystone-sda.ch
Tim Guillemin

Keigo Tsunemoto und David Douline haben sich der langen Genfer Verletztenliste bei Servette vor dem Europa-League-Spiel gegen Sheriff Tiraspol (Donnerstag, 18.45 Uhr im Blick Liveticker) angeschlossen. Weil die Grenats im Frühling Conference League spielen wollen – dafür braucht es Platz 3 in der Gruppe –, kommt der Partie gegen die Moldawier entscheidender Charakter zu.

Am Mittwoch waren nur 16 Feldspieler auf dem Genfer Trainingsgelände zugegen. Darunter nur drei fitte Mittelfeldspieler: Gaël Ondoua, Samba Diba Lele und Timothé Cognat. Für Trainer René Weiler ein Grund zur Sorge? Nicht wirklich, zumindest nicht auf den ersten Blick.

Grosse Änderung für jedes Spiel

«16 Spieler sind mehr als genug. Ich darf ja fünf Wechsel vornehmen», lächelt Weiler die Verletzungsprobleme weg. «Wir brauchen zehn Feldspieler von Anfang an. Die Rechnung geht also auf.» Sagt ein Trainer, der seit Saisonstart immer regelmässig rotierte. Für den Donnerstag habe er seine Startelf noch nicht aufgestellt.

«Alle, die heute trainiert haben, geniessen mein volles Vertrauen. Ich arbeite nicht mit einer typischen Startelf, die sich nicht verändert. Mehrere Spieler haben gezeigt, dass sie für uns eine wichtige Rolle spielen können», erklärt Weiler. Die Ausdünnung seines Mittelfelds bereitet ihm offensichtlich keine grossen Sorgen.

Mittelfeld als Problemzone?

«Wir haben drei Spieler, die auf dieser Position spielen können. Und dann schauen wir, wer uns zur Verfügung steht. Wir haben flexible Spieler, auch wenn ich heute keine Namen nennen werde», sagt Weiler abermals mit einem Lächeln. Die Offensivakteure Miroslav Stevanovic oder Jérémy Guillemenot könnten gegebenenfalls eine zentralere Position einnehmen.

In Weilers Überlegungen wird auch eine Rolle spielen, dass Miroslav Stevanovic und Chris Bedia am Sonntag im Ligaspiel gegen Basel gesperrt sein werden. «Das nächste Spiel ist immer das wichtigste, aber es stimmt, dass ich auch schon an Basel denken muss», gibt er zu. Entsprechend sicher scheint, dass Stevanovic und Bedia gegen Sheriff Tiraspol beginnen werden.

Trotz des stark dezimierten Kaders wird Servette mit Selbstvertrauen in das wegweisende Gruppenspiel gehen. Da ist zwar ein eher mageres Unentschieden aus dem Hinspiel, aber da sind eben auch fünf Siege en suite in der Super League.

Dauerläufer Mazikou mit zehntem Einsatz in Folge

«Wir haben nur ein Ziel: Gewinnen», stellt René Weiler klar. Dabei wird er sich hinten links auf Bradley Mazikou verlassen können. Konkurrent Anthony Baron fehlt weiterhin, weshalb der kongolesische Aussenverteidiger die letzten neun Spiele in allen Wettbewerben von Beginn an spielte. Er scheint deswegen aber nicht müde zu werden.

«Ich spreche regelmässig mit dem Trainer. Ihm ist wichtig, zu wissen, ob wir uns in der Lage fühlen, weiterzumachen oder nicht», äussert sich Mazikou zu seinen Einsatzzeiten. Ob er sich fit genug fühle, am Donnerstagabend sein zehntes Spiel in Folge zu beginnen? Die Antwort kommt mit einem riesigen Lächeln: «Natürlich!»

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Europa League 25/26
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Olympique Lyon
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Aston Villa
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8
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FC Midtjylland
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Real Betis Balompie
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FC Porto
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SC Braga
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SC Freiburg
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KRC Genk
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Bologna FC
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VfB Stuttgart
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FC Viktoria Pilsen
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8
5
14
15
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8
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Fenerbahce Istanbul
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