Darum gehts
- FC Thun pausiert vor Europa-League-Playoff gegen Lech Posen am Donnerstag
- Liga verschob Servette-Spiel, um Thun Erholung nach Doppelbelastung zu ermöglichen
- Conference-League-Teilnahme bringt Thun mindestens 3,17 Millionen Franken ein
Aufatmen ist beim FC Thun angesagt. Nach den zuletzt strengen Wochen mit Doppelbelastung im Europacup und dem Super-League-Alltag gibt es für die Berner Oberländer eine kleine Verschnaufpause.
Zwar standen die Thuner am Sonntag im Cup gegen Saxon Sports im Wallis im Einsatz, allerdings kann man dort nicht von der B-Elf sprechen, die zur ersten Runde angetreten ist. Denn unter anderem sind Stürmer Brighton Labeau, Nils Reichmuth und Jan Bamert gar nicht erst mitgereist. Für Trainer Gian-Luca Privitelli war dieser Wechsel gut, wie er gegenüber Blick sagt: «Jeder Wettbewerb ist wichtig. Es war eine gute Gelegenheit, anderen Spielern Einsatzzeit zu geben.»
Nun steht am Donnerstag das Hinspiel der Europa-League-Playoffs gegen Lech Posen an. Damit sich die Thuner für die wichtigen Spiele wirklich erholen können, hat die SFL einer Verschiebung des Spiels am Sonntag gegen Servette zugestimmt.
Gibts noch eine Million mehr?
Die europäische Gruppenphase haben die Berner Oberländer bereits auf sicher. Dank des Sieges im Gesamtskore gegen Vikingur Reykjavik stehen sie mindestens in der Ligaphase der Conference League.
Das ist gut für die gebeutelten Finanzen der Thuner. Der Einzug spült nämlich mindestens 3,17 Millionen Franken in die Klubkassen. Sollten die Thuner gegen den polnischen Meister bestehen, würde es gar noch eine weitere Million geben.
Einen Teil der erhaltenen Prämien hat der neue Sportchef Simone Rapp bereits ausgegeben. Tom Strannegard wechselte vom norwegischen Erstligisten IK Start ins Berner Oberland. «Er ist spielberechtigt und kann eingesetzt werden», bestätigt Privitelli.
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