«Es ist einfach unglücklich»
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Mirko Salvi zum Millimeter-Tor:«Es ist einfach unglücklich»

Freiburger entschuldigen sich
Magnin ärgert sich über Signal-Ausfall auf FCB-Bank

Gegen Freiburg (1:2) muss der FCB 90 Minuten ohne TV-Bilder auskommen. Dann hat er auch noch bei der Torlinientechnik ganz viel Pech.
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Ludovic Magnin hat nach dem 1:2 gegen Freiburg guten Grund, sich aufzuregen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCB verliert gegen Freiburg in Europa League, Torlinientechnologie entscheidet knapp
  • Magnin kritisiert fehlendes TV-Signal für Ersatzbank im modernen Stadion
  • Salvi überrascht von Tor, Ball nur Millimeter hinter Torlinie
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Lucas WerderReporter Fussball

Nein, knapper geht es nicht. Es sind Millimeter, vielleicht sogar Mikrometer, die der Ball beim 2:0 des SC Freiburg hinter der Basler Torlinie ist. «Das ist einfach Pech», fasst es Goalie Mirko Salvi (31) nach der Auftaktpleite in der Europa League zusammen. Der FCB-Pechvogel ist am Kopfball von Freiburgs Eggestein zwar noch dran, kann den Gegentreffer aber nicht verhindern.

Salvi selbst zeigt sich überrascht darüber, dass der Ball mit vollem Umfang über der Linie gewesen sein soll. «Ich habe nicht damit gerechnet, dass das ein Tor ist», so der Vertreter des Verletzten Marwin Hitz (38). «Aber leider gibt es diese Torlinientechnologie.»

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Immerhin funktioniert diese am Mittwochabend im Europapark-Stadion im Gegensatz zu anderer technischer Infrastruktur. Kurz vor der Pause regt sich Ludovic Magnin (46) fürchterlich auf, nachdem Ajeti im gegnerischen Strafraum mit zwei Freiburgern zusammengerasselt ist. Lautstark fordert der FCB-Trainer vom Vierten Offiziellen einen VAR-Check.

Keine TV-Bilder für Basler Bank

«Aus einer Distanz von 50 Metern hatte ich das Gefühl, dass ein Kontakt da war», erklärt Magnin seine Aufregung. «Leider konnte ich mir danach die Szene nicht nochmals anschauen, weil wir auf der Ersatzbank kein Signal hatten.» Über die gesamten 90 Minuten habe sein Staff keinen Zugriff auf die TV-Bilder gehabt.

Eine Kurzanalyse einer spielentscheidenden Szene? So praktisch unmöglich. Nicht zu Unrecht nervt sich Magnin darum nach dem Spiel: «Wir sind im Jahr 2025, gehen in ein topmodernes Stadion und haben kein Signal», so der Basler Trainer.

Freiburg-Coach entschuldigt sich

Besonders bitter: Auf der gegnerischen Seite scheint die Übertragung einwandfrei funktioniert zu haben. «Ich höre das zum ersten Mal. Wir werden das auf jeden Fall überprüfen», erklärt Freiburg-Coach Julian Schuster (40), als er auf Magnins Aussagen angesprochen wird. «Ich entschuldige mich dafür. Schliesslich ärgere ich mich auch, wenn wir auswärts kein Signal haben.»

Einen Grund sich zu ärgern, hat Schuster am Mittwochabend aber keinen. «Wir müssen der Technik danken», sagt der Ex-Profi sogar, als es um den Millimeterentscheid beim zweiten Freiburger Tor geht. «Auf den Bildern kannst du fast nicht glauben, dass der drin ist», so Schuster.

Hier zirkelt FCB-Otele den Ball in die Maschen
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Traumtor nützt nichts:Hier zirkelt FCB-Otele den Ball in die Maschen
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