Foto: Pius Koller

Duell von Abrashis Ex-Klubs
«Mit Freiburgs Grifo telefoniere ich täglich»

Fünfeinhalb Jahre lief Amir Abrashi für den SC Freiburg auf. Und auch beim FCB hat der 35-Jährige eine Vergangenheit. Jetzt kann der GC-Captain das Europa-League-Spiel zwischen seinen beiden Ex-Klubs kaum erwarten.
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Amir Abrashi muss bei GC derzeit verletzt aussetzen.
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Darum gehts

  • Amir Abrashi freut sich auf das Europa-League-Spiel zwischen Basel und Freiburg
  • Abrashi lobt Freiburgs Entwicklung und pflegt enge Beziehungen zu Ex-Mitspielern
  • Der 51-fache albanische Nationalspieler spielte fünfeinhalb Jahre für Freiburg
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Lucas WerderReporter Fussball

Es gibt Spiele, da ärgert sich Amir Abrashi (35) richtig, dass er zum Zuschauen gezwungen ist. Zum Beispiel der knappe 1:0-Sieg seiner Hoppers im Cup gegen Bellinzona, den der GC-Captain aufgrund einer hartnäckigen Wadenverletzung verpasst hat. Doch es gibt auch Spiele, bei denen es Abrashi geniesst, als Zuschauer im Stadion zu sitzen. Dazu gehört das Duell seiner beiden Ex-Klubs Basel und Freiburg, die am Mittwochabend (21 Uhr) zum Start der Europa League aufeinandertreffen. «Ich habe mich riesig gefreut, als ich die Auslosung gesehen habe», so Abrashi.

Fünfeinhalb Jahre lang war der Mittelfeldspieler in Freiburg unter Vertrag gestanden, bevor er 2021 in die Schweiz zurückkehrte. Mit dem Klub von damals lasse sich der heutige SCF aber nur noch schwer vergleichen. «Sie haben eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht», sagt Abrashi. Der Klub hat sich in den vergangenen Jahren in der oberen Tabellenhälfte der Bundesliga etabliert. In den vergangenen vier Saisons qualifizierte man sich drei Mal für die Europa League.

Doch was ist das Geheimnis hinter dem Freiburger Erfolg? «Dahinter steckt jahrelange gute Arbeit und eine klare Vereinsphilosophie», sagt Abrashi. An seiner Verbundenheit zu Freiburg hat der Höhenflug der Breisgauer nichts verändert. Mit vielen seiner ehemaligen Mitspieler pflegt er noch immer ein freundschaftliches Verhältnis. Von Spielmacher Vincenzo Grifo (32) ist er sogar der Trauzeuge. «Wir telefonieren täglich», verrät Abrashi.

Schusters Erfolg keine Überraschung

Auch zu Trainer Julian Schuster (40) hat der Thurgauer eine besondere Verbindung. «Er war damals Captain. Aber als ich nach Freiburg kam, habe ich ihm den Stammplatz geklaut», erinnert sich Abrashi. Gelitten hat das Verhältnis der beiden darunter aber nicht. «Er ist ein super Typ!»

Im vergangenen Sommer trat Schuster die Nachfolge von Trainerlegende Christian Streich (60) an und führte den SCF in seiner ersten Saison als Cheftrainer gleich auf den fünften Tabellenplatz. Dafür wurde Schuster in Deutschland zum Trainer des Jahres gewählt. Für Abrashi keine Überraschung. «Schon als Spieler hat man gemerkt, dass er ein richtig guter Coach werden wird. Und Julian kennt den Klub so gut wie kaum jemand anders», so Abrashi.

Abrashis unglückliche Zeit in Basel

Am Mittwochabend wird der 51-fache albanische Nationalspieler im Europark-Stadion dem SCF die Daumen drücken. Obwohl mit Xherdan Shaqiri (34) und Dominik Schmid (28) auch bei den Baslern gute Freunde unter Vertrag stehen – und Abrashi nach seiner Zeit in Freiburg selbst ein halbes Jahr das FCB-Trikot getragen hat. «Das war damals aber leider ein unglücklicher Zeitpunkt, um nach Basel zu wechseln», erinnert er sich.

Bereut hat er den Wechsel aber nie. «Schliesslich bin ich auch deswegen am Ende wieder bei GC gelandet», so Abrashi. Für seinen Herzensklub möchte er schnellstmöglich wieder auf dem Platz stehen. Noch muss sich der Captain aber gedulden. «Bei einer solchen Verletzung ist immer Vorsicht geboten», sagt er. Immerhin ist der Routinier inzwischen wieder teilweise ins Mannschaftstraining eingestiegen. Das Comeback dürfte in den nächsten Wochen folgen.

Europa League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Olympique Lyon
Olympique Lyon
8
13
21
2
Aston Villa
Aston Villa
8
8
21
3
FC Midtjylland
FC Midtjylland
8
10
19
4
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
8
6
17
5
FC Porto
FC Porto
8
6
17
6
SC Braga
SC Braga
8
6
17
7
SC Freiburg
SC Freiburg
8
6
17
8
AS Rom
AS Rom
8
7
16
9
KRC Genk
KRC Genk
8
4
16
10
Bologna FC
Bologna FC
8
7
15
11
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
8
6
15
12
Ferencvaros Budapest
Ferencvaros Budapest
8
1
15
13
Nottingham Forest
Nottingham Forest
8
8
14
14
FC Viktoria Pilsen
FC Viktoria Pilsen
8
5
14
15
FK Crvena Zvezda Belgrade
FK Crvena Zvezda Belgrade
8
1
14
16
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
8
4
13
17
PAOK Thessaloniki
PAOK Thessaloniki
8
3
12
18
OSC Lille
OSC Lille
8
3
12
19
Fenerbahce Istanbul
Fenerbahce Istanbul
8
3
12
20
Panathinaikos Athen
Panathinaikos Athen
8
2
12
21
Celtic Glasgow
Celtic Glasgow
8
-2
11
22
Ludogorets 1945 Razgrad
Ludogorets 1945 Razgrad
8
-3
10
23
GNK Dinamo Zagreb
GNK Dinamo Zagreb
8
-4
10
24
SK Brann
SK Brann
8
-2
9
25
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
-6
9
26
SK Sturm Graz
SK Sturm Graz
8
-6
7
27
Fotbal Club FCSB
Fotbal Club FCSB
8
-7
7
28
Go Ahead Eagles
Go Ahead Eagles
8
-8
7
29
Feyenoord Rotterdam
Feyenoord Rotterdam
8
-4
6
30
FC Basel
FC Basel
8
-4
6
31
FC Salzburg
FC Salzburg
8
-5
6
32
Glasgow Rangers
Glasgow Rangers
8
-9
4
33
OGC Nizza
OGC Nizza
8
-8
3
34
FC Utrecht
FC Utrecht
8
-10
1
35
Malmö FF
Malmö FF
8
-11
1
36
Maccabi Tel Aviv FC
Maccabi Tel Aviv FC
8
-20
1
Playoffs
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