Erinnerungen an Fritz Künzli
«Heute würde er bei Real oder Barcelona spielen»

Im FCZ-Museum in Zürich findet ab sofort eine Sonderausstellung über Fritz Künzli statt. FCZ-Präsident Ancillo Canepa und Künzlis Gattin Monika Kälin schwelgen bei der Vernissage in Erinnerungen an den 2019 verstorbenen Stürmer, der in diesem Jahr 80 geworden wäre.
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Fritz Künzlis Gattin Monika Kälin, Heliane und Ancillo Canepa (v.l.) anlässlich der Vernissage der Fritz-Künzli-Sonderausstellung im FCZ-Museum.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

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  • FCZ-Museum zeigt Sonderausstellung zu Fritz Künzli, verstorben 2019 mit 73 Jahren
  • Highlight: Künzlis von Pelé signiertes Trikot aus dem Spiel gegen FC Santos 1968
  • 202 Tore in 313 Spielen, 44 Länderspiele mit 15 Toren für die Schweiz
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Fritz Künzli (†73) war einer der grössten Schweizer Stürmer. Eine Sonderausstellung des FCZ-Museums widmet sich der Karriere des gebürtigen Glarners, der 2019 im Alter von 73 Jahren nach langer Krankheit verstorben ist.

Viele Wegbegleiter und Freunde erinnern sich an der Vernissage an Künzli, der von allen gemocht und geschätzt wurde. Er war ein Lebemann, ein Sonnyboy. «Er war der Beckham von Zürich und wurde überall eingeladen», erinnert sich der ehemalige Mitspieler Kurt Grünig (82).

FCZ-Präsident Ancillo Canepa (72) hatte Künzli als «sehr freundlichen, bodenständigen und humorvollen Menschen» anlässlich des 50. Geburtstags seiner Gattin Heliane Canepa kennengelernt, als dieser als Überraschungsgast eingeladen war. «Er war ein Idol meiner Jugend», so Canepa, der voller Stolz erzählt, wie er einst als 20-Jähriger an einer Tankstelle mit Künzli verwechselt wurde. «Heute würde er bei Real oder Barcelona spielen», ist sich Canepa sicher.

Freundschaft mit Pelé

Eines der Highlights der Ausstellung ist das Trikot von Pelé, das sich Künzli anlässlich des Freundschaftsspiels des FCZ gegen den FC Santos 1968 sicherte. Fast 40 Jahre später liess Künzli das Trikot bei einem Treffen am Fifa-Hauptsitz mit dem damaligen Fifa-Präsidenten Sepp Blatter von der brasilianischen Legende persönlich signieren. Viele weitere Trikots, Pokale und Fotos sind in der Sonderausstellung zu besichtigen.

«Fritz würde strahlen wie ein Maikäfer», sagt Gattin Monika Kälin (71), die Künzli an Pfingsten 1975 im Zürcher Nachtclub Mascotte kennengelernt hat. «Er war mein bester Coach und hat mich Selbstbewusstsein und Fröhlichkeit gelehrt», so die Entertainerin.

Viermal Torschützenkönig

Künzli wechselte 1964 als Teenager vom Zweitligisten Glarus zum FCZ, wo der Wirte-Sohn zweimal Meister, viermal Cupsieger und dreimal Torschützenkönig wurde. 1973 zog er weiter nach Winterthur, später spielte er auch noch für Lausanne, wo er noch einmal Torschützenkönig wurde. 1978 spielte Künzli ein Jahr in den USA für San Diego und Houston. Die eindrücklichen Zahlen des Mittelstürmers: 202 Tore in 313 Meisterschaftsspielen. In 44 Länderspielen für die Schweiz erzielte er 15 Treffer.

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