Cupromantik auf dem Sportplatz Linthstrasse in Tuggen: Der FC Zürich reist für die erste Runde zum Erstligisten. Und der Underdog startet gleich mutig in die Begegnung und stört den Super Ligisten früh. Erst nach rund 10 Minuten kommen die Zürcher zu guten Gelegenheiten, doch sowohl Kény als auch Perea und Emmanuel verziehen allesamt. Auf der Gegenseite sorgt Tuggens Stürmer Tayey Mituensi immer wieder für gefährliche Aktionen, allerdings muss FCZ-Goalie Lindner nie eingreifen.
Weil den Zürchern aber lange Zeit nicht wirklich viel mit dem Ball einfällt, dauert es bis zur 41. Minute, bis Tuggen-Goalie Anthony Pinthus ein erstes Mal bezwungen ist. Über die rechte Seite treibt Reichmuth den Ball nach vorne und spielt diesen zu Emmanuel. Dieser scheitert mit seinem Schuss erst noch an Pinthus, trifft dann aber etwas glücklich doch noch zum 1:0. Die FCZ-Pausenführung ist zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, aber auch nicht zwingend.
Nach dem Seitenwechsel schlägt dann die Stunde des Underdogs. Erst trifft Philips nach einem Eckball zum Ausgleich, ehe nur Minuten später Tayey Mituensi nur den Pfosten trifft. Das Spiel kippt aber doch nicht, weil FCZ-Verteidiger Hack 20 Minuten vor Schluss ebenfalls nach einem Eckball erfolgreich ist. Tuggen drückt in der Schlussphase nochmals auf den erneuten Ausgleich und der FCZ gewährt den Schwyzern dafür auch gleich mehrere Chancen. Weil keine davon aber verwertet wird, gewinnt der FCZ gegen den Erstligisten knapp mit 2:1 und zieht in die nächste Runde des Cups ein.
Torregen in Lausanne
Lausanne läuft es zu Hause gegen Kosova Neuchâtel aus der zweiten Liga derweil besser. Die Waadtländer, bei denen es wenige Stunden vor Anpfiff zu einem überraschenden Blitz-Rücktritt kommt, gehen bereits nach fünf Minuten durch Mollet in Führung. Auch danach bleiben sie das spielbestimmende Spiel, können ihre Möglichkeiten zunächst aber nicht so richtig nutzen. Chance um Chance vergibt der Super-Ligist, Besic muss für den Underdog immer wieder retten. Der Neuenburger Torhüter weiss aber auch immer irgendwie den Ball noch irgendwie wegzuspitzeln oder zu fangen. Erst kurz vor der Pause muss er den Ball zum zweiten Mal aus dem Netz fischen.
Auch danach dominiert der Favorit die Partie weiterhin. Die Neuenburger können sich kaum befreien und selbst offensive Akzente setzen. Stattdessen folgt nach einer Stunde der Torregen. Im Vier-Minuten-Takt fallen die Tore drei, vier und fünf für die Lausanner. Nach 74 Minuten gibt es schliesslich den letzten Treffer, als Molebe – wie zuvor Janneh – seinen Doppelpack schnürt und auf den 6:0-Schlussstand stellt.