«Niemand wusste davon»
Salah-Coach verkündet Rücktritt nach Klatsche live im TV

Nach einer 0:4-Pleite gegen Ferencváros und dem Aus in der Europa-League-Quali tritt Trabzonspor-Trainer Fatih Tekke zurück, wie er live im TV verkündet. Erzählt habe er niemandem davon.
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Hat nach dem Europa-League-Aus seinen sofortigen Rücktritt verkündet: Trabzonspor-Trainer Fatih Tekke.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fatih Tekke tritt nach 0:4-Niederlage gegen Ferencváros am Donnerstag zurück
  • Trabzonspor scheitert in Europa League und steigt in Conference League ab
  • Nach 18 Monaten im Amt: Tekke verlässt Klub trotz teurer Verstärkungen
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Blick Sportdesk

Fatih Tekke, Cheftrainer von Mohamed Salahs Klub Trabzonspor, hat nach einer demütigenden 0:4-Niederlage gegen Ferencvaros in den Europa-League-Playoffs seinen Rücktritt live im TV bekanntgegeben – ohne dass es jemand vorher gewusst hat. «Ich will mich kurzfassen. Niemand weiss davon. Mit sofortiger Wirkung trete ich von meinem seit 18 Monaten ausgeübten Amt zurück. Diese Strafe mir selbst aufzuerlegen, ist wohl mein gutes Recht», erklärt der 48-Jährige im Live-TV.

Das Spiel am Donnerstag bedeutete das Aus in der Europa League und den Abstieg in die Conference-League-Ligaphase. Dass er nun so plötzlich aufhört, habe er mit niemandem besprochen, nicht einmal der Vorstand habe es gewusst. Tekke: «Es war eine sehr traurige Nacht. Natürlich liegt die Schuld bei mir und meinem Team! Es war ein trauriger Abend für unser Land und unsere Gemeinschaft.»

Die Entlassung kommt nach 18 Monaten im Amt, in denen Tekke das Team leitete. Trotz einer mit Stars wie Mohamed Salah und Fabinho verstärkten Mannschaft konnte Trabzonspor den hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Er sagt, dass die Niederlage «nicht hinnehmbar» sei: «Pech kann man akzeptieren, aber das hier kann ich nicht akzeptieren. So kann ich auch nicht schlafen.» Er sei sich sicher, dass das Team in Zukunft besser werde.

Dieser Artikel ist zuerst auf abola.pt erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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