«Dieses Spiel müssen wir gewinnen»
375'000 Franken liegen für Lugano griffbereit

Zum Auftakt in die Ligaphase der Conference League empfängt Lugano in der Stockhornarena in Thun am Donnerstagabend die Finnen von Helsinki (21 Uhr).
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Nimmt sich im Exil in der Stockhorn Arena viel vor: Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lugano will gegen HJK Helsinki gewinnen
  • Croci-Torti: Der erste Match ist sehr wichtig
  • 375'000 Franken pro Sieg in der Ligaphase
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Eine lange Reise für einen schönen Zustupf? Die Fahrt ins Berner Oberland zum Conference-League-Auftakt könnte sich für Lugano finanziell lohnen. 400'000 Euro gibt es pro Sieg in der Ligaphase – rund 375'000 Franken. Anfahrtsweg für das «Heimspiel»: über 200 km mit dem Bus! Diesen bewältigte das Team am Mittwoch, bestritt auf dem Thuner Kunstrasen das Abschlusstraining. Im heimischen Cornaredo darf Lugano international nicht mehr antreten.

Die Finnen von HJK Helsinki sind eine realistische Beute. Das sieht auch Lugano-Trainer Croci-Torti so: «Von unseren Gegnern hat es drei Mannschaften, die viel Qualität und etwa das gleiche Niveau wie wir haben.» Helsinki gehört nicht dazu. «Das ist wohl die Mannschaft, die wir unbedingt schlagen wollen.» Die weiteren Gegner danach: Boleslav (Tsch), Backa Topola (Srb), Gent (Bel), Legia (Pol), Pafos (Zyp).

Croci-Torti, seit letzter Woche übrigens genau drei Jahre als Cheftrainer im Amt, fügt an: «Der erste Match ist sehr wichtig, weil wir ein Signal geben wollen.» Es geht natürlich um mehr als Geld. Ein Sieg in der Conference League gibt im europäischen Landesranking gleich viele Punkte, wie ein Sieg von YB in der Champions League geben würde. Die Schweiz zählt also auf die Conference-League-Vertreter. Und Lugano will weiterkommen.

Croci-Torti sagt sogar: «Wir wollen uns an die internationalen Leistungen von Basel und YB in den letzten Jahren annähern. Wir müssen diesen Schritt nach vorne machen.» Die Finnen sind ein ziemlich unbekanntes Team. Mit einer Ausnahme: Hassane Bandé (25) aus Burkina Faso kennt die Stockhornarena besser als die meisten Luganesi. Er kickte im Corona-Jahr 2020 beim FC Thun.

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