Wegen polizeilichen Massnahmen
BVB-Fans boykottieren Champions-League-Spiel in Bergamo

Aufgrund von scharfen Polizeimassnahmen bleibt die Fanszene des BVB dem CL-Spiel in Bergamo fern. Zahlreichen Fans soll die Ausreise verweigert worden sein und in Italien soll es Durchsuchungen in Unterkünften gegeben haben.
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Die Südtribüne Dortmund boykottiert das Spiel in Bergamo.
Foto: imago/osnapix

Darum gehts

  • Borussia Dortmund spielt am Mittwoch gegen Atalanta Bergamo um den Achtelfinaleinzug
  • BVB-Fans bleiben wegen Polizeimassnahmen und Kontrollen dem Spiel fern
  • Dortmund startet mit einem 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel ins Rückspiel
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Björn LindroosRedaktor Sport

Am Mittwoch will Borussia Dortmund bei Atalanta Bergamo (18.45 Uhr) den Einzug in den Champions-League-Achtelfinal schaffen. Dabei müssen die Deutschen aber auf eine Stütze verzichten: die aktive Fanszene.

Dies begründen die Dortmunder Fans mit diversen Polizeimassnahmen vor dem Spiel. Auf ihrer Website schreibt die Südtribüne Dortmund, dass bereits am Wochenende BVB-Fans die Ausreise verwehrt worden sei. «Unseren Erkenntnissen zufolge fahndet die Bundespolizei insbesondere an deutschen Flughäfen nach bis zu 300 Anhängern, die aus fadenscheinigen Gründen an dem Besuch des morgigen Spiels gehindert werden sollen.» So sei für viele Fans «ein regelrechter Spiessrutenlauf» am Flughafen entstanden.

Unterkünfte durchsucht

In Italien seien dann sogar die Unterkünfte von BVB-Fans durchsucht worden: «Gegipfelt ist diese ganze Prozedur schliesslich darin, dass andere Borussen, die sich bereits in Italien aufhalten, sogar in ihren Unterkünften von der italienischen Polizei aufgesucht worden sind», schreibt die Fanszene.

Nach diesen Vorkommnissen habe sich die Fanszene des BVB «schweren Herzens dazu entschlossen, dem Spiel in Bergamo fernzubleiben». Und weiter: «In fast 16 Jahren ununterbrochener Europapokal-Präsenz stellen diese Zustände ein Novum für uns dar.»

Dortmund zeigt sich überrascht

Auch Borussia Dortmund meldet sich am Dienstag zu Wort. Der Klub schreibt auf seiner Website: «Detailliertere Hintergründe zu den stattgefundenen Massnahmen sind derzeit nicht bekannt. Über die unverhältnismässigen Massnahmen wurde der Club im Vorfeld nicht informiert.»

Der BVB führt aus: «Bei aller Nachvollziehbarkeit einer sicherheitsorientierten Risikobewertung eines Fussballspiels ist Borussia Dortmund über die Reichweite und Dimension der ergriffenen polizeilichen Massnahmen mehr als überrascht.» Man suche jetzt den Kontakt mit den Behörden.

Wie sehr das Fehlen seiner Fanszene den BVB beeinträchtigen wird, zeigt sich am Mittwochabend. Immerhin nehmen Gregor Kobel (28) und seine Teamkollegen einen 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel mit in die Lombardei.

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VfB Stuttgart
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Liverpool FC
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Real Betis Balompie
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Bayern München
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FC Shakhtar Donetsk
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Como 1907
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Manchester United
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Villarreal CF
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Atletico Madrid
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FC Brügge
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Manchester City
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Borussia Dortmund
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AEK Athen
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RB Leipzig
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Sabah FC Masazir
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Feyenoord Rotterdam
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Bodö/Glimt
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AS Rom
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PSV Eindhoven
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Viking FK
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Fenerbahce Istanbul
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