Aarau gelingt endlich der erste Saisonsieg
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Dank zwei Kopfball-Toren:Aarau gelingt endlich der erste Saisonsieg

«Ich habe schlaflose Nächte»
Zutrittsverbot für Aarauer Klub-Ikone Aleksandrov

Der FC Aarau sorgt derzeit mit der Personalie Petar Aleksandrov für viel Wirbel. Dieser versteht nicht, wie es so weit kommen konnte.
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Abgang: Petar Aleksandrov gehört ab sofort nicht mehr zum Staff der ersten FCA-Mannschaft.
Foto: freshfocus
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Auf dem neusten Stand ist die Homepage des FC Aarau nicht wirklich. Dort wird Petar Aleksandrov nämlich weiterhin als Assistenztrainer der ersten Mannschaft aufgeführt. Doch der Bulgare ist nicht mehr Teil der Profiabteilung, schreibt die «Aargauer Zeitung». Höchst brisant: «Ab sofort darf der 63-Jährige an den Spieltagen Kabine und Spielfeld im Brügglifeld nicht mehr betreten», heisst es am Montag. Aarau startet somit nicht nur sportlich eher durchzogen in die neue Challenge-League-Saison (nur vier Punkte aus drei Spielen), es herrschen zu allem Übel auch noch interne Unruhen.

Die Vorstellungen bezüglich der künftigen Zusammenarbeit im Staff hätten nicht mehr übereingestimmt, lässt FCA-Sportchef Elsad Zverotic ausrichten. Laut dem Bericht weiss Aleksandrov seit Frühjahr 2026, dass er bei den Trainingseinheiten nicht mehr auf dem Platz erwünscht ist. Nun darf er auch an Spieltagen keinen direkten Einfluss mehr aufs Team ausüben. Dies, nachdem es offenbar in der Vorbereitung in einer Unterhaltung mit Präsident Sandro Burki und Cheftrainer Brunello Iacopetta erneut zum Disput gekommen sei. Zverotic beteuert jedoch, dass das Verhältnis zwischen Iacopetta und Aleksandrov «gut» sei.

«Ich bin sehr traurig und enttäuscht», sagt Aleksandrov selbst zur «Aargauer Zeitung». «Ich verstehe einfach nicht, wie es so weit kommen konnte und habe deswegen schlaflose Nächte. Sollte ich meine Arbeit nicht richtig gemacht haben, hätte man mir das im jeweiligen Moment sagen können und ich hätte mich angepasst.» Seit dem Abstieg 2015 kickt der FCA in der Challenge League und der Wiederaufstieg (zuletzt zweimal in der Barrage) will einfach nicht gelingen. So bleibt das letzte ganz grosse nationale Ausrufezeichen der Aargauer der Meistertitel von 1993 – zu dem die bulgarische Stürmerlegende Aleksandrov 19 Tore beitrug.

Auch deswegen ist die Aleksandrov-Absetzung besonders heikel. Dessen ist sich auch der FCA bewusst, weswegen Burki intern schaut, dass der 63-Jährige in einer anderen Funktion dem Klub erhalten bleibt.

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Challenge League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
3
3
9
2
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
3
4
7
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
3
2
5
4
FC Winterthur
FC Winterthur
3
3
4
5
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
3
2
4
6
FC Aarau
FC Aarau
3
-2
4
7
SC Kriens
SC Kriens
3
-1
3
8
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
3
-2
3
9
FC Wil
FC Wil
3
-5
3
10
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
3
-4
0
Aufstieg
Aufstiegsspiel
Abstieg
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