Beteiligung am Klub?
Nati-Trainer Yakin nimmt Stellung zu Schaffhausen-Gerüchten

In einem Interview mit CH Media äussert sich Murat Yakin zu den Gerüchten um eine Beteiligung des FC Schaffhausen. Er gibt auch Auskunft über den neuen Trainerjob seines Bruders Hakan.
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In einem Interview mit CH Media äusserte sich Murat Yakin zu den Gerüchten einer Beteiligung beim FCS.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Murat Yakin klärt Gerüchte um FC Schaffhausen-Beteiligung auf
  • Yakin gewährte Millionen-Darlehen zur Rettung des Stadions
  • Bruder Hakan übernahm vor einer Woche das Traineramt beim Tabellenletzten
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Pascal KeuschRedaktor Sport

«Aktionär der FC Schaffhausen AG war ich nie.» In einem Interview mit CH Media nimmt Murat Yakin zu Gerüchten Stellung, er sei der starke Mann des FC Schaffhausen. Der Schweizer Nationaltrainer erklärt, er habe einst vom 2019 verstorbenen Präsidenten Aniello Fontana eine Aktie als Abfindung erhalten. Diese sei aber «eine Aktie der Stadion Schaffhausen AG» gewesen. Diese AG wurde 2020 aufgelöst. Sie habe nichts mit dem Fussballbetrieb zu tun gehabt.

«Nie eine Organfunktion übernommen»

Während seiner Zeit als Schaffhausen-Trainer gewährte Yakin dem Klub ein Darlehen in Millionenhöhe, um «das Stadion vor einem Konkurs zu retten». Der 50-jährige Basler betont, dies sei «ein finanzielles Engagement zur Sicherstellung der Immobilie und nicht in die Mannschaft» gewesen. «Ich war entsprechend auch nie Verwaltungsrat der FC Schaffhausen AG und habe nie eine Organfunktion übernommen», erklärt Yakin.

«Nichts von Hakans Übernahme gewusst»

Die Vorwürfe, er bestimme bis heute den Kurs des FC Schaffhausen, kontert er: «Seit ich Nationaltrainer bin, trage ich keine – auch keine operative – Verantwortung für den Fussballbetrieb und damit den Klub.» Weiter sagt Yakin: «Diese Behauptungen kommen vielleicht daher, dass ich während meiner Schaffhauser Zeit mehr als nur ein Trainer war, sondern Trainer Plus.» Damals sei er häufig mit Aufgaben beschäftigt gewesen, die den Betrieb sicherstellten.

Bruder Hakan hat vor einer Woche erneut das Amt als Trainer übernommen beim Tabellenletzten der Challenge League. Er löste Ciriaco Sforza nach nur gut sechs Monaten ab. Damit habe er nichts zu tun gehabt, sagt Yakin. Auf diese Idee seien die neuen Bosse, die Brüder Fitim und Boletin Hasani, von selbst gekommen. Er habe nicht mal gewusst, dass sie seinen Bruder kontaktiert hätten: «Ich erfuhr es hinterher von Hakan.»

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Challenge League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Vaduz
FC Vaduz
2:2
33
32
75
2
FC Aarau
FC Aarau
33
25
73
3
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
32
26
60
4
Neuchatel Xamax FCS
Neuchatel Xamax FCS
33
-4
43
5
FC Stade-Lausanne-Ouchy
FC Stade-Lausanne-Ouchy
2:2
33
0
41
6
FC Rapperswil-Jona
FC Rapperswil-Jona
32
-10
38
7
FC Wil
FC Wil
33
-15
37
8
FC Etoile Carouge
FC Etoile Carouge
32
-6
36
9
FC Stade Nyonnais
FC Stade Nyonnais
33
-20
28
10
AC Bellinzona
AC Bellinzona
32
-28
22
Aufstieg
Aufstiegsspiel
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