Darum gehts
Nur zwei Teams in der Liga lassen mehr Gegentore zu als der seit sechs Runden sieglose FCZ. 43 Kisten sind es nach 22 Spielen schon. Die Verpflichtung von Alexander Hack (32) stand bei den Zürcher Entscheidungsträgern darum ganz oben auf der Prio-Liste.
Ein Schnellschuss sollte die Defensiv-Verstärkung nicht sein. Und der Stil des Neuen sollte zum jungen Zürcher Ensemble passen. «Ich bin ein spielerisch orientierter Innenverteidiger», beschrieb sich Hack noch vor wenigen Tagen in einem «Transfermarkt»-Interview.
Unter Schweizer Trainer zur Bundesliga-Premiere
Die Personalie Hack ist spannend, geprägt haben ihn acht Saisons beim Bundesligisten Mainz. Zur Liga-Premiere kommt er im November 2015 unter dem Schweizer Trainer Martin Schmidt. Nach 145 Partien für den FSV verbringt er ein Jahr im saudischen Fussball, ehe ihn sein früherer Mentor Sandro Schwarz in die Major League Soccer lotst.
«Vor vielen, vielen Jahren habe ich ihn von Unterhaching geholt für unsere zweite Mannschaft. Er hat sich dann ins Profi-Team hochgearbeitet», versorgt der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel (62) Blick mit ein paar Zusatzinformationen. «Ein sehr offener und intelligenter Typ. Zürich kann sich auf ihn freuen.»
Vorzeitiger Ausstieg aus dem New Yorker Projekt
Vom Zuzug des 193 Zentimeter langen Verteidigers versprechen sich die Verantwortlichen viel – und vor allem eine baldige Entlastung im Abwehrbereich. Mit dem langjährigen Bundesliga-Profi im Zentrum könnte Ruhe ins System kommen – davon würden primär FCZ-Captain Lindrit Kamberi (26) und David Vujevic (19) profitieren.
Sein Profil passt zur Zürcher Anspruchshaltung: Der 32-Jährige gilt unter Experten als überaus unkomplizierte Persönlichkeit mit Führungsqualitäten. Und er geht offenbar kompromisslos seinen eigenen Weg. Aus dem Projekt der New York Red Bulls ist er nach einer sportlich unbefriedigenden Entwicklung vorzeitig ausgestiegen, um seine Rückkehr nach Europa hat er sich weitgehend selbst gekümmert.
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