Bei der 0:3-Niederlage der Zürcher gegen YB stand am Sonntag erstmals Silas Huber im FCZ-Tor. Der U21-Nati-Goalie bekam den Vorzug gegenüber Captain Yanick Brecher, Trainer Dennis Hediger reagierte mit diesem Wechsel auf die zuletzt schwachen Leistungen des 32-Jährigen. Auf Linkedin spricht Brecher nun erstmals seit seiner Degradierung.
«Klar, als Sportler willst du immer spielen. Alles andere wäre gelogen», beginnt er seinen Post. «Der Trainer trifft die Entscheidungen im Sinne des Vereins. Meine Aufgabe ist es, sie mitzutragen. Mit derselben Energie, demselben Einsatz wie auf dem Platz», schreibt Brecher.
Als Captain erwarte er vom Team, dass sich jeder in den Dienst der Mannschaft stellt, so Brecher, der seit April 2022 bei jedem Meisterschaftsspiel, sofern er einsatzfähig war, spielte. «Das Kollektiv steht über dem eigenen Ego. Am Wochenende war ich selbst gefordert, genau das zu zeigen», beschreibt er seine Situation.
Seinen verlorenen Stammplatz gibt er aber nicht kampflos auf. «Ich kenne meinen Anspruch und weiss, welches Niveau ich erreichen kann», gibt er sich kämpferisch. Er wisse, dass mehr drin sei und wisse auch, woran er arbeiten müsse, so der Meister-Captain von 2022.
In typischer Linkedin-Manier beendet er seinen Post mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick. «Gerade jetzt zählt: Haltung zeigen und Vorbild sein. Für den Verein. Für die Mannschaft und für den Moment, wenn ich wieder im Tor stehe.» Es gehe nicht um ihn, es gehe um den Verein und die Mannschaft.
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