Darum gehts
- Williams kämpft 2026 mit einem zu schweren Auto und Problemen
- Das Auto von Carlos Sainz muss 15 bis 20 Kilo verlieren
- Williams ist mit 878 Rennen das drittälteste Team der Formel 1
Der Chef der Fahrervereinigung quält sich 2026 mit einem fast unfahrbaren Auto durch die Saison. «Wir wissen eigentlich gar nicht genau, wo wir stehen!» Vor über einem Jahr hatte sich Sainz für Williams und gegen Audi entschieden.
Sechsmal an den Boxen
Der einzige Grund, warum die Kiste des letztjährigen WM-Fünften nicht auf Touren kommt, ist das Gewicht. «Wir kennen alle unsere Probleme», sagt Teamchef James Vowles.
Jetzt ist im Werk von Grove bis zum GP in Miami (3. Mai) die grosse Diätkur angesagt. Mindestens 15 bis 20 Kilo muss das blaue Auto von den Hüften verlieren, um einigermassen aufzuholen. Momentan büssen Sainz (zwei Punkte) und Albon (ohne Zähler) pro Runde mehr als eine halbe Sekunde auf die Konkurrenz ein.
Da kommt man immer weiter in die Nähe von Neuling Cadillac und Sorgenkind Aston Martin-Honda. Am Sonntag in Suzuka kam Albon sechsmal zu Testzwecken an die Boxen. Wie verzweifelt muss da ein Team sein.
Nur noch Tradition fährt mit
Williams ist mit 878 WM-Läufen (114 Siege, der erste 1979 durch Clay Regazzoni) das drittälteste Formel-1-Team hinter Ferrari (1125 Rennen, 248 Erfolge) und McLaren mit 996 Einsätzen und 203 Triumphen.
Wohin der Weg des britischen Traditionsrennstalls führt? Williams liegt momentan auf dem 9. Platz – gemeinsam mit dem punktgleichen Einsteiger Audi (8.).