Darum gehts
- Madrid feiert am 13. September Premiere auf neuer Rennstrecke
- Steilkurve «La Monumental» in Kurve 12 bietet 14 Grad Steigung
- Rundkurs mit 22 Kurven, 57 Runden und bis zu 340 km/h Topspeed
Der brandneue Madrider Stadtkurs bittet zum Schlusstanz auf dem europäischen Kontinent. Auf Kosten von Imola seit diesem Jahr im Kalender, feiert der Track dieses Wochenende seine Premiere. Für den gebürtigen Madrilenen Carlos Sainz ein verspätetes Geburtstagsgeschenk (wurde am 1. September 32 Jahre alt), auch wenn er nichts mit dem Sieg zu tun haben dürfte – trotz Proberunde im Mai.
| Datum | Event | Startzeit |
| Freitag, 11. September | 1. freies Training | 13.30 Uhr |
| Freitag, 11. September | 2. freies Training | 17 Uhr |
| Samstag, 12. September | 3. freies Training | 12.30 Uhr |
| Samstag, 12. September | Qualifying | 16 Uhr |
| Sonntag, 13. September | GP | 15 Uhr |
Längste Steilkurve der F1 verspricht Spektakel
Auf echte Rennerfahrung wird keiner der 22 Piloten in Madrid zählen können. Nicht einmal Carlos Sainz, der bereits vor einigen Monaten über die sich damals noch im Bau befindliche Strecke raste (siehe Video oben). Immerhin erhielt er schon einmal ein Gefühl für die 22 Kurven, die rund um die Madrider Messe führen.
In geschätzten 1:34,4 Minuten soll der schnellste Kreisverkehr der Welt die 5,4 km absolvieren, und das 57 Mal. Dabei gehts über öffentliche Strassen und permanente Rennstreckenabschnitte, wobei vor allem die längste Steilkurve im gesamten F1-Kalender für Spektakel sorgen soll. «La Monumental» hat eine Steigung von 14 Grad und erinnert dadurch schon fast an Nascar-Rennen.
Gefahren wird aber in den schnellsten Autos der Welt, die auf dem «Madring» Geschwindigkeiten von bis zu 340 km/h knacken sollen. Ein würdiger Europa-Abschied für die Formel 1.