Peter Sauber (82): «Es ist nicht einfach, gleich mit einer neuen Motorenformel und doppelt so vielen Leuten, auch in Hinwil, einzusteigen. Wichtig ist jetzt die Harmonie im Team. Und mit Binotto scheint der richtige Mann an der Spitze zu sein. Er versteht aus seiner langen Ferrari-Zeit, wie man einen Motor, aber auch wie man ein Auto baut. Da hat er gegenüber allen anderen Teamchefs einen grossen Vorteil.»
«Meine Freude in Spa»
Der Zürcher weiter: «In Spa hatte ich richtig Freude an Bortoleto, wie er den Kampf gegen die überlegenen Alpine und Racing Bulls bravourös gemeistert hat. Hülkenberg blieb leider im Stau stecken. Da fehlte die Kraft aus dem Heck. In Ungarn könnten beide auf dem doch eher langsamen Kurs wieder für eine grosse Überraschung sorgen. Denn das Auto von James Key ist besser als viele Leute erwartet haben!»
Wo landet Aston Martin?
Im Mittelpunkt steht hier in Budapest (wo es am Donnerstag sogar regnete) natürlich der neue Aston Martin-Honda (Blick berichtete). Am grünen Auto wurde am Donnerstag noch stundenlang geschraubt. Wie fällt die Premiere am Freitag um 13.30 Uhr aus?
Prognosen wagt da keiner. Doch Wunder erwartet eigentlich niemand. Eine Verbesserung von zwei Sekunden wäre schon eine Überraschung. Oder der Anschluss ans Mittelfeld.
«Fussball vereint Menschen»
Mit grossem Interesse wurde die Pressekonferenz mit der Aufarbeitung des kickenden WM-Finales Argentinien (Colapinto) gegen Spanien (Alonso, Sainz) erwartet. Die Aussagen der Stars waren kaum besser als die ersten 90 Minuten auf dem Rasen. Colapinto: «Spanien hat verdient gewonnen, aber wir dürfen trotzdem stolz sein. Das Leben geht weiter.»
Alonso: «Was soll ich sagen? Fussball vereint die Menschen. Selbst in Barcelona wurde die spanische Flagge geschwenkt!» (In Katalonien will man seit Jahren unabhängig werden). Sainz: «Wir haben den besten Fussball gespielt, also verdient den Titel geholt!»