Das Qualifying
Die Dominanz von Mercedes geht auch in Monaco weiter. Kimi Antonelli schnappt sich in Monte-Carlo die Pole vor Max Verstappen (Red Bull) und Lewis Hamilton, der seinen Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc bei dessen Heimrennen noch auf den vierten Platz schiebt. Für den Italiener ist es die vierte Pole seiner Karriere – allesamt fuhr er in diesem Jahr ein. Damit hat Mercedes auch im sechsten Rennen der Saison die Pole-Position inne.
Im Q1 muss sich Antonelli hinter Leclerc, der die Bestzeit setzt und diese Runde um Runde weiter herunterdrückt, und Verstappen noch mit dem dritten Rang begnügen. Auch im Q2 wird der Italiener noch abgefangen, nämlich von Verstappen. Dessen Red-Bull-Kollege Isack Hadjar, taucht plötzlich aus dem Nichts auf und überrascht mit dem dritten Rang.
Im dritten Abschnitt scheint zunächst alles danach auszusehen, als würde sich Verstappen die Pole holen. Doch Antonelli haut mit seiner letzten Runde nochmals einen raus und zieht mit 43 Hundertstelsekunden am Holländer vorbei. Leclerc versucht in seiner letzten Runde nochmals alles, der Monegasse setzt seinen Ferrari jedoch in die Mauer, wodurch die nächste Mercedes-Pole definitiv Tatsache ist.
Vor einem Jahr sah es dabei für Antonelli in Monaco noch weniger gut aus. Der Italiener crashte in der Quali und startete von Position 15 aus. Nun scheint Antonelli Frieden mit der Strecke geschlossen zu haben und jagt bei seinem 30. GP am Sonntag seinen fünften Sieg in Serie. Gar nicht richtig auf Touren kommt währenddessen sein Mercedes-Teamkollege George Russell. Der Brite dümpelt während der Quali stets im Mittelfeld herum und muss sich am Ende mit dem sechsten Rang zufrieden geben. Für den Briten ist das im WM-Kampf ein herber Rückschlag.
Audi
Im Training konnten Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg noch überzeugen. In allen drei Übungsläufen klassierten sich die beiden Audi-Fahrer in den Top Ten. Am Samstagnachmittag läuft es vor allem Bortoleto jedoch nicht wie gewünscht. Nachdem der Brasilianer im Q1 zwischenzeitlich noch auf Top-Ten-Kurs ist, steht er kurz vor Ende der Session plötzlich an der Mauer still. Bortoleto hatte mit seinem Audi in der Schikane die Leitplanke berührt. «Die Vorderradaufhängung ist beschädigt», funkt er an sein Team. Der Unfall Bortoletos sorgt für eine Rote Flagge und einen rund sechsminütigen Unterbruch. Als 15. hätte es ihm noch ins Q2 gereicht, aufgrund des kaputten Autos ist die Quali für ihn aber vorzeitig vorbei. Er wird am Sonntag entsprechend von Startplatz 16 aus ins Rennen gehen.
Besser läuft es zunächst seinem Teamkollegen. Hülkenberg kann im Q1 die sechstbeste Zeit setzen. Im Q2 ist er zwischenzeitlich als Drittbester unterwegs, ehe er zurückfällt und lange auf Rang 10 zittern muss. Am Ende reicht es auch im sechsten Qualifying der Saison nicht ins Q3. Als 13. verpasst der Deutsche dieses erneut. Bisher schaffte es Hülkenberg inklusive Sprint noch in keiner Quali in den dritten Abschnitt. Sechsmal reichte es mit Rang 11 knapp nicht, einmal gab es Platz 12 und nun zum zweiten Mal Platz 13.
1. Teil (18 Minuten)
**
1. Leclerc 1:13,293
2. Verstappen
3. Antonelli
4. Norris
5. Hamilton
6. Hülkenberg
7. Piastri
8. Russell
9. Albon
10. Sainz
11. Hadjar
12. Gasly
13. Lawson
14. Colapinto
15. Bortoleto (Unfall)
16. Lindblad 1:14,683
-----------------------
17. Ocon 1:14,722
18. Pérez
19. Bearman
20. Bottas
21. Alonso
22. Stroll
2. Teil (15 Minuten)
**
1. Verstappen 1:12,499
2. Antonelli
3. Hadjar
4. Leclerc
5. Norris
6. Hamilton
7. Piastri
8. Russell
9. Lawson
10. Gasly 1:13,762
-------------------
11. Albon 1:13,787
12. Sainz
13. Hülkenberg 1:13,9092
14. Colapinto
15. Lindblad
16. Bortoleto (ohne Zeit)
Pole-Kampf (12 Minuten)
**
1. Antonelli 1:12,051
2. Verstappen 1:12,094
3. Hamilton
4. Leclerc
5. Hadjar
6. Russell
7. Piastri
8. Norris
9. Gasly
10. Lawson
1. Teil (18 Minuten)
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1. Leclerc 1:13,293
2. Verstappen
3. Antonelli
4. Norris
5. Hamilton
6. Hülkenberg
7. Piastri
8. Russell
9. Albon
10. Sainz
11. Hadjar
12. Gasly
13. Lawson
14. Colapinto
15. Bortoleto (Unfall)
16. Lindblad 1:14,683
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17. Ocon 1:14,722
18. Pérez
19. Bearman
20. Bottas
21. Alonso
22. Stroll
2. Teil (15 Minuten)
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1. Verstappen 1:12,499
2. Antonelli
3. Hadjar
4. Leclerc
5. Norris
6. Hamilton
7. Piastri
8. Russell
9. Lawson
10. Gasly 1:13,762
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11. Albon 1:13,787
12. Sainz
13. Hülkenberg 1:13,9092
14. Colapinto
15. Lindblad
16. Bortoleto (ohne Zeit)
Pole-Kampf (12 Minuten)
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1. Antonelli 1:12,051
2. Verstappen 1:12,094
3. Hamilton
4. Leclerc
5. Hadjar
6. Russell
7. Piastri
8. Norris
9. Gasly
10. Lawson
Die Stimmen
Kimi Antonelli (Pole): «Das war eine meiner besten Runden. Ich bin glücklich, wenn man Max so knapp schlagen kann. Man versucht hier dauernd ans Limit zu geben. Jetzt ist es gelungen. Na dann schauen wir mal, was morgen passiert.»
Max Verstappen: «Wenn man mir diesen zweiten Platz am Freitag angeboten hätte, hätte ich sofort zugesagt. Der Start wird hier sicher spannend.»
Lewis Hamilton: «Ein grosses Lob an Kimi und die Fans. was für eine Atmosphäre in meiner Wahlheimat. Kurz dachte ich, ich hätte die Pole, aber Kimi und Max waren eben noch besser. »
Die Startaufstellung
1. Reihe: Antonelli – Verstappen
2. Reihe: Hamilton – Leclerc
3. Reihe: Hadjar – Russell
4. Reihe: Piastri – Norris
5. Reihe: Gasly – Lawson
6. Reihe: Albon – Sainz
7. Reihe: Hülkenberg – Colapinto
8. Reihe: Lindblad – Bortoleto
9. Reihe: Ocon – Pérez
10. Reihe: Bearman – Bottas
11. Reihe: Alonso – Stroll
Das gab zu reden
Der Klassiker unter den Formel-1-Rennen zieht jeweils auch viele Promis an den Streckenrand. So ist in Monaco unter anderem auch Kim Kardashian im Paddock zu sehen. Seit Anfang des Jahres gibt es Liebesgerüchte um die US-amerikanische Milliardärin und Lewis Hamilton. Auch wenn die beiden die Beziehung noch nicht offiziell bestätigt haben, wurden sie bereits öfters gemeinsam gesehen – und nun ist Kardashian auch in Monte-Carlo vor Ort. Eine Übersicht über das Liebesleben der Formel-1-Stars findest du hier.
So gehts weiter
Der Grosse Preis von Monaco steht anschliessend am Sonntag um 15 Uhr an.



