Exklusiv: Bernie Ecclestone (95) und Helmut Marko (83)
Opa-Duo einig: «Die Formel 1 begeistert uns!»

Zusammen sind sie 178 Jahre alt. Beide gehörten zu den führenden Chefs im GP-Zirkus: Bernie Ecclestone (95) und Dr. Helmut Marko (83). Ihr Blick ist immer noch geschärft, ihre Meinung weiter gefragt.
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Bernie Ecclestone gefällt, was die Königsklasse des Motorsports 2026 zu bieten hat.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Blick sprach mit Ecclestone und Marko über die Formel 1 2026
  • Die zwei Formel-1-Legenden loben Antonelli und Verstappen
  • Trotz drei Podestplätzen in vier Rennen – Verstappen nur 43:1-Aussenseiter
Roger Benoit aus Budapest

In vielen Punkten gingen ihre Ansichten oft getrennte Wege. Jetzt sind sie sich für einmal einig: «Antonelli wird Weltmeister, Verstappen bleibt der stärkste Fahrer im Feld.»

Blick sprach mit dem Duo

Überraschend dagegen, was das Opa-Duo von der neuen Generation der Formel 1 hält: «Ja, die Rennen 2026 begeistern uns. Da wird auf der Strecke einiges geboten!»

Blick sprach am Montag exklusiv mit dem früheren Formel-1-Boss Ecclestone, der 2017 nach 40 Jahren abgesetzt wurde. Auch weil der Brite die sozialen Medien unterschätzt hatte. Marko wurde Ende 2025 nach 20 Jahren als Red-Bull-Sportdirektor und Entdecker vieler Talente (wie Vettel, Verstappen, Hadjar oder jetzt Lindblad) freigestellt. Er war der neuen Bullen-Führung zu unbequem geworden. Jetzt hat man sich von Mercedes einfach den Antonelli-Entdecker Gwen Lagrue gekauft!

«Begeisterung und Spannung»

Beide verfolgen ihren geliebten Sport noch weiter, schauen sich – wie zum Beispiel auch Peter Sauber (82) – fast jedes Training, die Qualifikation und das Rennen an.

«Die Begeisterung der Massen fasziniert mich», sagt Marko. «Die Rennen sind meist spannend. Wie jetzt auch in Ungarn, wo früher oft eine Prozession ohne Überholmanöver stattfand!»

Echt oder nicht echt?

Ecclestone und Marko sind von der Unbekümmertheit und der unheimlichen Schnelligkeit von Kimi Antonelli (19) im Mercedes fasziniert. Und Marko schwärmte: «Wie Max auf dieser engen Strecke zweimal Hamilton ausgebremst hat, gehört zu den Höhepunkten 2026.»

Dazu der Holländer, der das neue Energie-Management schon vor dem WM-Start in Melbourne scharf kritisierte (inzwischen haben einige Piloten die gleiche Ansicht): «Es ist klar, dass die Fans jetzt die vielen Überholmanöver toll finden. Leider weiss aber kaum jemand, ob sie echt oder der Situation geschuldet sind. Oft wird ein Auto nur spektakulär ausgebremst, weil der Vordermann gerade seine Batterie aufladen muss.»

Verstappen 43:1-Aussenseiter

Schade für die echten Fans: der Red-Bull-Ford ist weiter ein ungelöstes Rätsel mit vielen Tücken. Verstappen überfährt diese mit seinem Talent und Kampfgeist: drei Podestplätze in den letzten vier Rennen!

Für die englischen Buchmacher ist der vierfache Weltmeister (110 Punkte hinter Antonelli) als Titelkandidat nur noch 43:1-Aussenseiter. Da horchte der frühere Londoner Zockerkönig Ecclestone auf: «Bei dieser Quote muss ich jetzt doch wieder einmal wetten. Aber Max wird es leider kaum schaffen.» Die anderen Quoten: Antonelli 1,2:1, Hamilton 7:1, Russell und Leclerc je 21:1, Ungarn-Sieger Norris 26:1.

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