Erinnerungen an Sifferts Sieg
Audi auf der Jagd zum letzten Sauber-Exploit

Es bleibt hier heiss auf 700 Metern Höhe in der Steiermark. Bis zu 37 Grad am Wochenende. Heiss geht es auch auf dem kürzesten GP-Kurs (4,326 km) zu. Schafft Audi beim GP Österreich endlich die Wende? Gabriel Bortoleto (21) wäre bereit.
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Jo Siffert feiert in Österreich 1971 den Triumph.
Foto: imago images/Motorsport Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Audi kämpft in Spielberg nach Pannenserie um bessere Ergebnisse bei der Formel 1
  • Bortoleto punktete 2025 erstmals in Spielberg, Audi hofft auf Wiederholung
  • Hamilton führte 2026 mit 436 Runden, Audi-Team mit nur 662 Runden Letzter
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Der Brasilianer kommt gerne in die malerische Bergwelt von Spielberg zurück. Dort, wo am 15. August 1971 der Fribourger Jo Siffert auf BRM – damals noch in Zeltweg – seinen zweiten Grand Prix gewonnen hat. Keine zehn Wochen später war Seppi tot. Gestorben im englischen Brands Hatch. Wo er 1968 auf einem privaten Lotus seinen ersten WM-Triumph gefeiert hatte.

Die Geburtsstätte von Bortoleto

Für Bortoleto war Spielberg 2025 das elfte Rennen – und das erste, das er als Achter in den Punkten beendete. Das grosse Talent hatte schon in der Qualifikation mit dem achten Platz überrascht.

Roger Benoit: Ein Leben auf der Überholspur

Die Blick-Reporterlegende Roger Benoit kennt die Formel 1 wie kaum ein anderer. Im neuen Buch «Formel Wahnsinn» schaut er zurück auf über 825 Grand Prix und sein verrücktes Leben. Dabei verrät er einzigartige Anekdoten, unglaubliche Skandale und tragische Geschichten.

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Teamkollege Nico Hülkenberg (38) musste damals mit Sainz (Williams) aus der letzten Startreihe losdonnern und wurde hinter Bortoleto noch sensationell Neunter. Oder sechs Punkte für den Sauber-Ferrari. Es sollte das letzte Rennen der Hinwiler nach 33 Jahren mit zwei Autos in den Punkten sein.

Defektteufel ärgert Hülk

Auf ein solches Ergebnis wartet jetzt Nachfolger Audi. Die Serie mit Pleiten, Pech und Pannen wurde ja vor zehn Tagen in Barcelona fortgesetzt. Aufgewirbelte Steine von Lawson schlugen ein Loch in Hülkenbergs Auto und lösten den Feuerlöscher aus.

Wenn sich der Defektteufel an einem Team festgebissen hat, wird man ihn kaum mehr los. Hülk (nur ein Podest in 257 Rennen, Dritter in Silverstone 2025) hofft, dass ihn endlich die Glücksgöttin küsst: «Wir haben ein Auto, das stets für die Punkte gut ist!» Das sieht auch Bortoleto so: «Und Spielberg war ja vor einem Jahr sehr gut zu mir.»

Audis schnelle Reaktion

Nachdem die FIA nach Monaco Red Bull mit dem stärksten Motor eingestuft hat (im Blick), durften die anderen Motorenhersteller gratis ihre PS-Herzen verbessern. Also ohne das aktuelle Budget anzugreifen. Audi hat dies bereits in Barcelona gemacht, was jetzt die Rivalen erschreckte.

Die Deutschen geben also Vollgas, wollen mit zwei lumpigen Punkten endlich vom drittletzten Platz (vor Aston Martin und Einsteiger Cadillac) wegkommen. Doch bereits trennen sie 9 Zähler von Williams und 19 von Haas.

Rundenkönig heisst Hamilton

Interessant, dass bisher nur Spanien-Sieger Lewis Hamilton mit 436 Runden die gesamte Distanz 2026 zurückgelegt hat. Es folgen WM-Leader Antonelli (der in Barcelona fünf Runden vor Schluss mit Motorschaden ausfiel) und Colapinto mit je 431 Runden.

Dahinter Ocon mit 429, Sainz (422), Leclerc (418), Pérez (399) und Russell (397). Audi mit total 662 Runden für beide Fahrer liegt ganz hinten.

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