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Keine Punkte für Deutschen:Hülkenberg kollidiert mit Gasly und scheidet aus

Es kommt zum WM-Showdown
McLaren-Debakel nach Hülkenberg-Crash – Verstappen siegt

Lando Norris hätte in Katar erstmals Formel-1-Weltmeister werden können. Nur resultiert für den Briten beim zweitletzten GP des Jahres lediglich Platz vier – weil McLaren nach dem Hülkenberg-Crash die Nerven versagen. Max Verstappen ist neu WM-Zweiter.
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Max Verstappen gewinnt in Katar seinen 70. Grand Prix – und kann noch immer auf den fünften WM-Titel in Serie hoffen.
Foto: AP

Das gab zu reden

Natürlich der Kampf um die Fahrer-Weltmeisterschaft! Dieser wird erst in einer Woche beim allerletzten GP in Abu Dhabi entschieden. Max Verstappen kann nach seinem Triumph in Katar weiter vom fünften Titel in Serie träumen. Neu liegt der Red-Bull-Holländer nur noch zwölf Punkte hinter WM-Leader Lando Norris (4. in Katar) zurück. Oscar Piastri (2.) hat ebenfalls noch Chancen auf die Krone, 16 Punkte beträgt sein Rückstand.

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Das Rennen

Nach Nico Hülkenbergs Ausfall (siehe «Sauber») in der siebten Runde muss es am Kommandostand schnell gehen: Wird die Safety-Car-Phase für einen «Gratis»-Boxenstopp genutzt, oder bleibt man draussen?

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Nahezu alle packen die Gelegenheit beim Schopfe und wechseln die Reifen. So auch Max Verstappen, der sich beim Start an Lando Norris auf Platz zwei vorbeigeschoben hat. McLaren wählt eine andere Taktik: Spitzenreiter Oscar Piastri und Norris bleiben draussen. Darum lautet die Reihenfolge beim fliegenden Neustart in der zehnten Runde: Piastri führt vor Norris und Verstappen.

Reifenhersteller Pirelli hat vor dem GP durchgegeben: Jeder Reifensatz darf maximal 25 Runden lang gefahren werden. Bedeutet: Jeder Pilot muss beim 57 Runden andauernden Rennen auf dem Lusail International Circuit mindestens zweimal stoppen.

Verstappen erfüllt sein Soll in der 33. Runde. Und beim McLaren-Team erweist sich der Verzicht auf den frühen «Gratis»-Boxenstopp als monumentaler Fehler. Piastri wechselt in der 43. Runde zum letzten Mal, die erhoffte Aufholjagd gegenüber Spitzenreiter Verstappen bleibt aber trotz der frischeren Reifen aus. So resultiert nur Rang zwei für den australischen Pole-Setter statt des angestrebten ersten GP-Sieges seit Zandvoort Ende August.

Noch übler erwischts Norris: Der Brite kommt in der 45. Runde mit frischem Gummi hinter Carlos Sainz und Kimi Antonelli auf Platz fünf auf die Strecke zurück. Und danach überholt der WM-Leader in seinem 151. GP für McLaren (alleiniger Rekord) nur noch Antonelli im Mercedes. Williams-Pilot Sainz, aus der siebten Position gestartet, komplettiert mit Verstappen und Piastri als Dritter das Podest.

Bei den Papayas muss man über die Bücher: Eine Woche nach dem Las-Vegas-Fiasko (beide Autos nachträglich disqualifiziert) versagen dem Team-Weltmeister nun in Katar bei einer Safety-Car-Phase die Nerven. Etwas, was man sich in Abu Dhabi definitiv nicht nochmals erlauben kann.

Foto: RMS

Sauber

13. Gabriel Bortoleto
Nico Hülkenberg DNF

Frust pur beim ausgeschiedenen Nico Hülkenberg! «Ich kanns nicht fassen, unglaublich», funkt der deutsche Sauber-Teamleader enerviert. Zu Beginn der siebten Runde versucht Hülkenberg, in Kurve eins aussen an Pierre Gasly vorbeizuziehen – es geht um Platz neun. Dabei touchiert das rechte Hinterrad des Sauber-Boliden das linke Vorderrad des Alpine, wodurch das Rad komplett zerstört wird. «Ich gab ihm so viel Platz», ist Hülkenberg der Ansicht. Die Stewards werten den Zwischenfall als normalen Rennunfall.

Gabriel Bortoleto kann nicht in die Bresche springen. Der Brasilianer ist im Kampf um die Top 10 chancenlos und wird letztlich 13. Dafür punktet Konkurrent Aston Martin kräftig – dank Rang sieben von Fernando Alonso. Die siebtklassierten Grünen (80 Punkte) bauen damit ihren Vorsprung in der Team-Wertung gegenüber Haas (8./73 Punkte) und Sauber (9./68 Punkte) womöglich vorentscheidend aus.

So gehts weiter

Der 24. und zugleich letzte Grand Prix des Jahres findet am 7. Dezember in Abu Dhabi statt. Norris, Verstappen, Piastri – wer kürt sich zum Formel-1-Weltmeister 2025?

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