Viel Stress in Hinwil
Audi-Chef Binotto muss die beiden «Wilden» stoppen

Zum neunten Mal 2026 landete ein Audi-Bolide am Ende auf dem undankbaren 11. Platz. In der letzten Runde wurde Hülkenberg in Sepang noch von Lindblad im Racing Bulls geschnappt.
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Gabriel Bortoleto kassiert in Malaysia eine 10-Sekunden-Strafe.
Foto: Lukas Gorys
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Im Millionen-Fight um den 7. WM-Platz blieb es deshalb ruhig – Haas-Ferrari führt eine Woche vor Singapur weiter mit 27:17-Punkten.

Aber auch dieses verrückte Rennen hat klar gezeigt: Die beiden Piloten brauchen endlich eine führende Hand und keinen kaum hörbaren und zu weichen Teamrepräsentanten wie Allan McNish. Jetzt muss Audi-Oberguru Mattia Binotto (56) einschreiten.

Praktisch bei jedem Rennen bauen seine zwei wichtigsten Mitarbeiter, Gabriel Bortoleto (21) und Nico Hülkenberg (38), einen Unfall oder verschenken bessere Positionen durch Fehler.

Hülkenberg und Leclerc

Ja, die FIA hat mit Audi dieses Jahr fast am meisten Arbeit! Kurz nach dem Start krachten Hülkenberg und Leclerc zusammen. Die FIA entschied auf Rennunfall.

Als sich später Bortoleto mit Sainz verkrachte, fand die FIA schnell den Schuldigen: Der Brasilianer bekam eine Zehn-Sekundenstrafe. Und weil Bortoleto als einziger fünf Gummi-Stopps brauchte, landete Audis Hoffnung für die Zukunft auf dem 18. und vorletzten Platz. Gestartet war Bortoleto als Zehnter.

Doch das Rennen war für Audi noch nicht zu Ende: Hülkenberg musste mit einem Teammitglied noch bei der FIA antreten: Unsichere Abfahrt beim Boxenstopp. Das dürfte das Team noch einige Tausend Euro kosten.

Für die letzten sieben Rennen (und den Sprint am kommenden Samstag in Singapur) muss man bei Audi über die Bücher: Es sind zu viele Zwischenfälle, Strategiefehler und Strafen, die das Team aus Hinwil ZH zurückwerfen. Also, Herr Binotto, übernehmen Sie endlich!

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