ZSC-Captain Geering zur Trainer-Diskussion
«Es liegt an uns, Marco Bayer den Rücken zu stärken»

«Das waren nur Baby-Steps – so reicht es nicht», sagt ZSC-Captain Patrick Geering nach der Niederlage gegen Fribourg. Der achten in Serie. Und wie steht er zum angezählten Trainer Marco Bayer?
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Gegen Fribourg zeigte sich der ZSC auch dank Vorkämpfer Willy Riedi (l.) verbessert.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Wieder gab es keinen Sieg für den Doppelmeister und Champions-League-Gewinner. Das 1:2 nach Verlängerung am Freitag daheim gegen Fribourg war die achte Pleite in Folge – mittlerweile sind es sechs in der Meisterschaft, dazu kommen noch zwei in der Champions League. Unfassbar!

Gegenüber der 1:5-Klatsche am Dienstag in Lugano waren zwar Fortschritte zu erkennen. Primär in der ersten Hälfte des Spiels. Aber danach bauten die ZSC Lions wieder ab und in der Summe ist dies dann zu wenig.

Den Finger endlich herausnehmen

Oder wie es Captain Patrick Geering (35) formuliert: «Wir haben zuerst zwei Baby-Steps nach vorne gemacht und dann wieder einen Schritt zurück. Das ist ernüchternd. Jeder von uns hat individuell noch deutlich mehr Reserven. Diese müssen wir anzapfen, denn so reicht es nicht!»

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ZSC Lions – Fribourg 1:2 n.V.Kapla schiesst den ZSC in die nächste Pleite

Geering ist der Meinung, dass die anderen Teams derzeit mehr Willen an den Tag legen, «das spiegelt sich dann eiskalt auf der Resultattafel wider. Dies ist inzwischen seit einigen Wochen so – wir müssen diesen Turnaround schaffen. Wir sind in der Pflicht, den Finger endlich herauszunehmen, denn ich habe nicht das Gefühl, dass wir ihn derzeit draussen haben.»

Klartext pro Bayer

Bei dieser Niederlagenserie wird derzeit viel auf Marco Bayer (53) projiziert. Es ist eine alte Weisheit, dass der Trainer das schwächste Glied ist. Doch will die Mannschaft überhaupt mit ihm weiterarbeiten? «Definitiv», antwortet Captain Geering, «letzte Saison haben wir mit ihm gewonnen. Dadurch haben wir dieses Urvertrauen, das es braucht. Jetzt liegt es an uns, ihm den Rücken zu stärken. Das sind auch keine Lippenbekenntnisse, definitiv nicht. Marco ist nicht derjenige, der auf dem Eis den Zweikampf verliert, den Puck nicht rausbringt und dann kachelt es deswegen.»

Trotzdem ist das Derby am Samstag in Kloten nun ein Schlüsselspiel. Eine neunte Niederlage in Folge und dann noch gegen den Kantonsrivalen könnte dann die eine zu viel für Bayer sein. Diese Mechanismen kennen auch die Spieler.

Geering sagt vor dem Derby: «Wir müssen die Energie unserer Fans anzapfen. Wenn wir nur schon halb so viel geben wie unsere Fans, dann schaue ich dem Ganzen positiv entgegen. Das müssen wir jetzt einfach hinbekommen!»

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National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
18
37
47
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
18
4
33
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
19
-6
32
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
EV Zug
EV Zug
13
22
28
6
SC Bern
SC Bern
17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
8
Lausanne HC
Lausanne HC
20
-10
26
9
HC Ajoie
HC Ajoie
19
-6
25
10
HC Davos
HC Davos
19
-10
24
11
EHC Biel
EHC Biel
18
-3
23
12
HC Lugano
HC Lugano
18
-6
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
19
-19
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
19
-25
18
Playoffs
Qualifikationsspiele
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