Niederreiter muss SRF-Interview abbrechen
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Mit Tränen in den Augen:Niederreiter muss SRF-Interview abbrechen

Fünfter WM-Final für Niederreiter
«Es wird hoffentlich der Beste»

Die Nati steht zum fünften Mal seit 2013 im WM-Final. Zum fünften Mal ist als Einziger Nino Niederreiter dabei. Gold ist überfällig.
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Kommt ein Niederreiter geflogen – der NHL-Star als Unruhestifter vor dem norwegischen Tor.
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Nati besiegte Norwegen in Zürich 6:0 und steht im WM-Final
  • Nino Niederreiter spielt seinen fünften Final, hofft auf erstes Gold
  • Nati-Star zählt für Gold-Traum noch einmal auf Publikum
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Im Halbfinal machte die Nati erneut kurzen Prozess. Dänemark wurde vor einem Jahr in Stockholm mit 7:0 niedergekantert, Norwegen bekam nun in Zürich eine 6:0-Abreibung. «Es lief zuletzt in den Halbfinals gut für uns. Norwegen spielte hart, aber wir fanden einen Weg zu gewinnen», konstatiert Nino Niederreiter.

So steht die Nati doch tatsächlich zum dritten Mal in Folge im WM-Final und für Niederreiter wird es mit dem fünften sogar ein Jubiläum. Der Churer war als Einziger bei allen Silber-Heldentaten 2013, 2018, 2024 und 2025 dabei. «Es ist verrückt und irgendwie auch schwer zu glauben, aber unglaublich schön, erneut im Final zu stehen», sagt er.

Bittere Tränen vor einem Jahr

Vor einem Jahr vergoss Niederreiter nach seiner vierten Finalniederlage beim 0:1 nach Verlängerung gegen die USA bittere Tränen der Enttäuschung. Dass auch beim vierten Anlauf nichts aus dem Weltmeistertitel wurde, dazu sein langjähriger Kumpel Andres Ambühl nicht mit diesem den wohlverdienten Hockey-Ruhestand antreten konnte, war für Niederreiter schwer zu ertragen.

WM-Kader und Spiele der Nati

Das Aufgebot für die Heim-WM
Goalies: Sandro Aeschlimann (Davos), Reto Berra (Fribourg), Leonardo Genoni (Zug)
Verteidiger: Tim Berni (Servette), Dominik Egli (Frölunda), Lukas Frick (Davos), Roman Josi (Nashville), Sven Jung (Davos), Dean Kukan (ZSC Lions), Christian Marti (ZSC Lions), Janis Moser (Tampa)
Stürmer: Sven Andrighetto (ZSC Lions), Nicolas Baechler (ZSC Lions), Christoph Bertschy (Fribourg), Attilio Biasca (Fribourg), Nico Hischier (New Jersey), Ken Jäger (Lausanne), Simon Knak (Davos), Denis Malgin (ZSC Lions), Timo Meier (New Jersey), Nino Niederreiter (Winnipeg), Damien Riat (Lausanne), Théo Rochette (Lausanne), Pius Suter (St. Louis), Calvin Thürkauf (Lugano)

Schweizer WM-Spiele (alle in Zürich)
15. Mai: USA – Schweiz 1:3
16. Mai: Schweiz – Lettland 4:2
18. Mai: Deutschland – Schweiz 1:6
20. Mai: Österreich – Schweiz 0:9
21. Mai: Schweiz – Grossbritannien 4:1
23. Mai: Schweiz – Ungarn 9:0
26. Mai: Schweiz – Finnland 4:2
28. Mai: Viertelfinal, Schweiz – Schweden 3:1
30. Mai: Halbfinal, Schweiz – Norwegen 6:0
31. Mai: Final, Schweiz – Kanada/Finnland 20.20 Uhr

Das Aufgebot für die Heim-WM
Goalies: Sandro Aeschlimann (Davos), Reto Berra (Fribourg), Leonardo Genoni (Zug)
Verteidiger: Tim Berni (Servette), Dominik Egli (Frölunda), Lukas Frick (Davos), Roman Josi (Nashville), Sven Jung (Davos), Dean Kukan (ZSC Lions), Christian Marti (ZSC Lions), Janis Moser (Tampa)
Stürmer: Sven Andrighetto (ZSC Lions), Nicolas Baechler (ZSC Lions), Christoph Bertschy (Fribourg), Attilio Biasca (Fribourg), Nico Hischier (New Jersey), Ken Jäger (Lausanne), Simon Knak (Davos), Denis Malgin (ZSC Lions), Timo Meier (New Jersey), Nino Niederreiter (Winnipeg), Damien Riat (Lausanne), Théo Rochette (Lausanne), Pius Suter (St. Louis), Calvin Thürkauf (Lugano)

Schweizer WM-Spiele (alle in Zürich)
15. Mai: USA – Schweiz 1:3
16. Mai: Schweiz – Lettland 4:2
18. Mai: Deutschland – Schweiz 1:6
20. Mai: Österreich – Schweiz 0:9
21. Mai: Schweiz – Grossbritannien 4:1
23. Mai: Schweiz – Ungarn 9:0
26. Mai: Schweiz – Finnland 4:2
28. Mai: Viertelfinal, Schweiz – Schweden 3:1
30. Mai: Halbfinal, Schweiz – Norwegen 6:0
31. Mai: Final, Schweiz – Kanada/Finnland 20.20 Uhr

Doch vielleicht war die Zeit einfach noch nicht reif. Erdauertes Gold vor dem Heimpublikum wäre jetzt nicht nur ein Happy End, sondern auch die ultimative Krönung mit nicht mehr zu überbietenden Emotionen für die ganze Mannschaft. Aber vor allem auch für Niederreiter, der schon so lange danach greift.

Die Erfahrung als Trumpf

«Es wird ein unglaublicher Final werden und hoffentlich unser bester», sagt der mittlerweile 33-jährige NHL-Star der Winnipeg Jets. «Wir haben ein sehr gutes Turnier gespielt, waren in den letzten Jahren immer nahe dran und jeder bei uns hat den Glauben, dass wir es jetzt schaffen können.» Fast schon philosophisch hängt er an: «Es wird so kommen, wie es kommen muss.» 

Die Erfahrungen aus den verlorenen Finals kann die Nati mitnehmen, bis auf Pius Suter, Attilio Biasca und Théo Rochette haben diese alle. «Wir müssen schauen, dass wir eine gute Aggressivität reinbringen. Bei den verlorenen Finals waren wir da eine Spur zu zurückhaltend», findet Niederreiter. Unterstützend wird dabei das Heimpublikum wirken: «Ihre Energie treibt uns schon durch die ganze WM.»

«Wir wissen, was es geschlagen hat»

In den Gesichtern der Schweizer ist nach der erneut sichergestellten Medaille keine überschäumende Freude auszumachen, vielmehr wird nüchtern analysiert und der Blick bereits auf den Final und das ausgerufene Gold-Endziel gerichtet. «Wir waren schon einige Male im Final. Alle wissen, was es geschlagen hat», begründet Niederreiter. Und schliesst mit den Worten: «Wir kriegen nochmals eine Chance – jetzt gilt es das Beste draus machen.»

«Jetzt ist es Zeit, dass wir es holen»
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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
7
32
21
2
Finnland
Finnland
7
20
18
3
Lettland
Lettland
7
7
12
4
USA
USA
7
4
11
5
Deutschland
Deutschland
7
1
10
6
Österreich
Österreich
7
-12
9
7
Ungarn
Ungarn
7
-24
3
8
Großbritannien
Großbritannien
7
-28
0
K.o.-Phase
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
7
20
20
2
Norwegen
Norwegen
7
11
15
3
Tschechische Republik
Tschechische Republik
7
2
13
4
Schweden
Schweden
7
11
12
5
Slowakei
Slowakei
7
2
11
6
Dänemark
Dänemark
7
-11
6
7
Slowenien
Slowenien
7
-12
6
8
Italien
Italien
7
-23
1
K.o.-Phase
Abstieg
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