Darum gehts
- Robin Meyer (25) beeindruckt mit 92,31 Prozent Abwehrquote bei den SCL Tigers
- Er scheiterte in der National League, fand aber bei Visp zurück
- Die Tigers belegen aktuell Play-In-Platz 10 in der Tabelle
Sucht man nach dem statistisch besten Goalie in der Liga, zeigt sich auf dem Podest ein erstaunliches Bild. Die Nummern 1 und 2 belegen die ZSC-Meistergoalies Simon Hrubec (Abwehrquote 92,50 Prozent) und Robin Zumbühl (92,34 Prozent), doch dahinter folgt bereits Langnaus Robin Meyer (25) mit beeindruckenden 92,31 Prozent.
Das ist umso bemerkenswerter, weil der Zuger bei seinem ersten Versuch in der National League bei den SCRJ Lakers (2022–2024) noch gescheitert ist, sich anschliessend eine Saison bei Visp in der Swiss League neu aufbaute und jetzt beim zweiten Anlauf bei den SCL Tigers sogleich durchgestartet ist. «Ein Schritt zurück war der einzige Weg», sagt Meyer rückblickend.
Als Nachfolger des zu Servette abgewanderten Stéphane Charlin (25) bildet Meyer zusammen mit dem erfahrenen Luca Boltshauser (32) ein starkes Goalie-Duo, das Langnau auch in dieser Saison von einer Playoff-Teilnahme träumen lässt. Vor dem Quali-Schlussspurt liegen die Tigers auf Play-In-Platz 10.
Meyer kam am Dienstag bei der unglücklichen 3:4-Niederlage bei Leader Davos unerwartet zum Einsatz, als er in der 37. Minute für Boltshauser ran musste, weil dieser von Magen-Darm-Problemen heimgesucht wurde. Sogleich glänzte Meyer mit einer Monsterparade gegen Filip Zadina, wurde dann aber später aber beim HCD-Ausgleich von Calle Andersson kalt erwischt. Dies kann seine starke Bilanz aber nicht trüben.
Bruder schickte ihn ins Tor
Trainer Thierry Paterlini (50) hat kürzlich gegenüber Blick betont, wie gut Meyer und Boltshauser nicht nur auf dem Eis, sondern auch auf menschlicher Ebene harmonieren würden. Ihr Mentor ist dabei Goalie-Trainer William Rahm (40), unter dem Schweden entwickelte sich schon Charlin zum Nati-Goalie.
Unlängst hat Mysports Aufsteiger Robin Meyer eine Episode seiner Serie «Aufgefallen» gewidmet. Darin verrät der bei den Zuger Junioren gross gewordene Zentralschweizer, weshalb er im Tor gelandet ist. Schuld daran ist sein älterer Bruder Sven, der ihn in der Kindheit jeweils ins Tor stellte, als sie vor dem Haus Strassenhockey spielten.
EV Zug statt FC Rotkreuz
Klein-Robin fand sofort Gefallen daran und als er dann den ersten Goalie-Helm zu Weihnachten geschenkt bekam, zog er diesen fast nicht mehr aus, machte darin sogar seine Hausaufgaben für die Schule. «Ich fand es so cool unter dem Helm», sagt er lachend. Zunächst spielte Meyer beim FC Rotkreuz auch noch Fussball, entschied sich dann aber für Eishockey und den EV Zug: «Es war schnell klar, dass ich der Hockeyaner und nicht der Tschütteler bin.»
Dienstag, 24. Februar
- Ambri – Lausanne
- Bern – Kloten
- Davos – SCL Tigers
- Lugano – Biel
- SCRJ Lakers – Servette
- ZSC Lions – Ajoie
- Zug – Fribourg
Freitag, 27. Februar
- Ajoie – Lugano
- Ambri – Davos
- Biel – Zug
- Servette – Bern
- Kloten – SCL Tigers
- Lausanne – ZSC Lions
- SCRJ Lakers – Fribourg
Samstag, 28. Februar
- Bern – Biel
- Davos – Kloten
- Lugano – Lausanne
- SCL Tigers – SCRJ Lakers
- ZSC Lions – Servette
- Zug – Ambri
Donnerstag, 5. März
- Ajoie – Ambri
- Bern – Zug
- Servette – Biel
- Lugano – ZSC Lions
- Lausanne – Davos
- SCRJ Lakers – Kloten
- SCL Tigers – Fribourg
Samstag, 7. März
- Ajoie – Servette
- Ambri – Bern
- Biel – SCL Tigers
- Fribourg – Lausanne
- Kloten – Lugano
- ZSC Lions – Davos
- Zug – SCRJ Lakers
Montag, 9. März
- Bern – Fribourg
- Davos – Biel
- Servette – Kloten
- Lugano – Zug
- Lausanne – Ajoie
- SCRJ Lakers – Ambri
- SCL Tigers – ZSC Lions
Dienstag, 24. Februar
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- Bern – Kloten
- Davos – SCL Tigers
- Lugano – Biel
- SCRJ Lakers – Servette
- ZSC Lions – Ajoie
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Freitag, 27. Februar
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Samstag, 28. Februar
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Donnerstag, 5. März
- Ajoie – Ambri
- Bern – Zug
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- SCRJ Lakers – Kloten
- SCL Tigers – Fribourg
Samstag, 7. März
- Ajoie – Servette
- Ambri – Bern
- Biel – SCL Tigers
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- Kloten – Lugano
- ZSC Lions – Davos
- Zug – SCRJ Lakers
Montag, 9. März
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Das Elternhaus von Meyer ist kein Alltägliches, denn es steht in Holzhäusern ZG mitten auf dem Golfplatz. Vater Fredy ist dort Greenkeeper und auch Robin liebt es, in seiner Freizeit den Golfschläger zu schwingen.
Der stolze Moment des Mamis
Natürlich sind die Eltern die grössten Fans des aufstrebenden Keepers und oft an seinen Spielen anzutreffen. Mutter Sandra Meyer war gerührt, als sie bei einem Spiel in Langnau vor ihr einen Fan sah, der sich das Trikot von Robin gekauft hatte, und musste dies unbedingt mit einem Foto festhalten. «Das hat nicht jeder, dass er jemandem hinterherläuft und dann feststellt, das ist ja das Trikot meines Sohnes», sagt sie stolz.
Zu sehen ist der ganze Dok-Film über Robin Meyer auf der Mysports-App.

