DiDomenico bringt Schiedsrichter zu Fall
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Absicht oder Pech?DiDomenico bringt Schiedsrichter zu Fall

Verfahren gegen SCB-Topskorer
Wird DiDo dieser Schiri-Rempler zum Verhängnis?

Im turbulenten Spiel zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions ging die Szene beinahe unter. Beinahe. Die Liga-Justiz hat Chris DiDomenico ins Visier genommen.
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SCB-Stürmer Chris DiDomenico touchiert einen Unparteiischen so, …
Foto: Screenshot MySports
Stephan Roth

Wenn Chris DiDomenico (33) auf dem Eis steht, ist immer etwas los. Der Topskorer des SCB sorgt für Spektakel und reibt sich an Gegnern. Das war auch am letzten Samstag gegen die ZSC Lions (4:3 nach 1:3), dem letzten Spiel unter dem inzwischen geschassten Trainer Johan Lundskog, nicht anders.

Doch nun stellt sich heraus, dass der heissblütige Kanadier nicht nur Scharmützel mit Gegnern – unter anderem mit Mikko Lehtonen und Reto Schäppi – hatte, sondern auch einen Kontakt mit einem Unparteiischen. Die Liga meldet: «Es wird ein ordentliches Verfahren eröffnet gegen Christopher DiDomenico vom SC Bern, wegen eines Verstosses gegen die IIHF Regel 39/40 (Vergehen an einem Schiedsrichter).»

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7:41
SC Bern – ZSC Lions 4:3:Youngster Fahrni macht die grosse SCB-Wende perfekt

Maillard wurde für drei Spiele gesperrt

Was ist passiert? DiDo touchierte im Schlussabschnitt beim Forechecking hinter dem Tor einen rückwärts fahrenden Headschiedsrichter so am Schlittschuh, dass dieser auf den Hintern fiel. Absicht war es kaum. Doch für eine ähnliche Szene war bereits Biel-Stürmer Guillaume Maillard für drei Spiele gesperrt worden – das Minimum für diese Art von Vergehen. Auch DiDomenico muss damit rechnen, für drei Spiele aus dem Verkehr gezogen zu werden.

Hilfreich dürfte auch die Geste, die der Kanadier nach dem Unfall machte, nicht sein. Man kann sie fast nur so deuten, als wollte er sagen: «Was stehst Du auch im Weg?» Eine Entschuldigung sieht jedenfalls anders aus. Die liefert er ein paar Minuten später nach.

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
51
68
114
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
51
45
97
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
51
8
88
4
ZSC Lions
ZSC Lions
51
30
88
5
HC Lugano
HC Lugano
51
27
86
6
Lausanne HC
Lausanne HC
51
19
84
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
51
-8
78
8
EV Zug
EV Zug
51
-16
75
9
SC Bern
SC Bern
51
-9
68
10
EHC Biel
EHC Biel
51
-19
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
51
-5
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
51
-19
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
51
-45
59
14
HC Ajoie
HC Ajoie
51
-76
40
Playoffs
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