SCB-Fehlpässe am Laufmeter servieren Klotener Sieg
4:41
EHC Kloten – SC Bern 4:2:SCB-Fehlpässe am Laufmeter servieren Klotener Sieg

Transfer-Tipp für die Berner
Welcher Spieler diese SCB-Pechsträhne aushebeln könnte

Wenn nichts mehr hilft, muss man sich selbst helfen. Vielleicht lässt sich das Schicksal ja mit etwas Schabernack überlisten. Oder steckt da gar mehr dahinter?
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Topskorer, verletzt: Waltteri Merelä.
Foto: Pius Koller
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Dino KesslerLeiter Eishockey-Ressort

Der SCB ist von Murphys Gesetz erwischt worden. Schwer. Da geht gerade tatsächlich alles schief, was irgendwie schiefgehen kann. Mal nachdenken: Ein Toptrainer (Jussi Tapola) muss in seiner dritten Saison gehen, weil gegen alle Erwartungen und Hoffnungen nichts mehr geht. Die verlieren jedes Spiel gegen Ajoie. Der designierte Scharfschütze (Aaltonen) trifft nicht mal mehr das berühmte Scheunentor. Diagnose: Kopfverletzung. Wenn der so weitermacht, können sie den ab Januar im Callcenter einsetzen.

Der beste Punktesammler und bis zu diesem Zeitpunkt verlässlichste Spieler (Waltteri Merelä) wird Mitte November beim Einsatz für die finnische Nationalmannschaft beschädigt (Oberkörper) und fällt bis kurz vor Weihnachten aus. Benjamin Baumgartner, der zweitbeste Punktesammler und der Mittelstürmer der frisch zusammengeschusterten Sturm-Combo mit Marco Lehmann und Joel Vermin, verletzt sich im Training (Unterkörper) und spielt erst im neuen Jahr wieder. 

Aberglaube kann Berge versetzen

Murphys Gesetz? Murphys Gesetz. Das ist zwar mehr Lebensweisheit als wissenschaftliche Erkenntnis, aber immerhin lässt sich über den Zusammenhang zwischen Tapolas Entlassung, Aaltonens Sehschwäche und diversen anderen Verletzungen etwas fabulieren.

Aber was kann man dagegen tun? Schabernack? Voodoo? Stossgebete? Nein. Feuer mit Feuer bekämpfen. Murphys Gesetz kann nur ein Murphy aushebeln. Als Gegenmittel muss also ein Murphy her, also ein tatsächlicher Murphy aus Fleisch und Blut, quasi eine lebende Voodoo-Puppe gegen den bösen Zauber.

Nur wachsen die nicht gerade auf den Bäumen, diese Murphys. Der einzige, der vielleicht kurzfristig greifbar wäre: Ryan Murphy. Ein 32-jähriger Kanadier, Verteidiger und beim EHC Red Bull München unter Vertrag, aber mit etwas Geschick liesse sich der bestimmt nach Bern lotsen. Noch ein Verteidiger? Na und? Was hier zählt, ist der Aberglaube, und Aberglaube kann Berge versetzen, heisst es. Oder so ähnlich. Hauptsache: Murphy. 

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
38
45
81
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
38
29
69
3
Lausanne HC
Lausanne HC
37
33
68
4
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
38
4
65
5
HC Lugano
HC Lugano
36
24
62
6
ZSC Lions
ZSC Lions
37
19
61
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
37
-8
58
8
EV Zug
EV Zug
36
-7
56
9
SCL Tigers
SCL Tigers
37
3
51
10
SC Bern
SC Bern
37
-11
47
11
EHC Biel
EHC Biel
37
-16
46
12
EHC Kloten
EHC Kloten
37
-17
46
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
37
-38
41
14
HC Ajoie
HC Ajoie
38
-60
29
Playoffs
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