Rechenspiele im National-League-Finish
ZSC und Lausanne auf Kollisionskurs – Kloten zittert vor Ambri

Die Finalisten der beiden letzten Jahre könnten bereits im Playoff-Viertelfinal aufeinanderprallen. Hier siehst du, um was es in den letzten zwei Runden geht und wie die Szenarien aussehen.
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In den letzten beiden Jahren zog Lausanne gegen die ZSC Lions und den zweifachen Meisterschützen Jesper Frödén den Kürzeren.
Foto: freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Davos ist Qualisieger mit 111 Punkten, Rekord von Zug bleibt unerreicht
  • ZSC Lions kämpfen am Samstag gegen Davos um Platz 3 und Heimrecht
  • Kloten muss noch vor Ambri und Playouts zittern
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef
1

Davos (111 Punkte)

Der Leader steht längst als Qualisieger fest, kann den Rekord von Zug (119 Punkte) aus der Saison 2020/21 aber nicht mehr knacken. Das Holden-Team lässt dennoch nicht locker, wie der Sieg in Lausanne am Donnerstag zeigte. Am Samstag gibts noch einen Elchtest: Gastspiel beim Meister ZSC Lions. Im Viertelfinal trifft der HCD dann auf das schlechtestklassierte Team, das die Play-Ins übersteht.

2

Fribourg (97 Punkte)

Gottéron wird die Quali als Zweiter beenden und ist für die Champions League qualifiziert. Und nach der Play-In-Qualifikation des SCB entfällt auch der Reiz, dem Rivalen am Montag in die Suppe spucken zu können. Im Viertelfinal kann man dann auch nicht wieder auf die Berner treffen. Da wartet Zug oder Rappi (oder theoretisch Lausanne).

3

ZSC Lions (88 Punkte)

Der Meister hat mit dem Sieg gegen Lugano die Weichen Richtung Platz 3 gestellt. Um den zu verteidigen, dürfen die Zürcher in den verbleibenden Spielen gegen Davos und Langnau nicht mehr als drei Punkte auf Lugano und nicht mehr als zwei auf Servette einbüssen. Mit einem Vollerfolg am Samstag gegen Leader Davos wäre den Lions das Heimrecht im Viertelfinal nicht mehr zu nehmen, falls Servette mindestens einen Punkt abgibt. Als Dritter ist der ZSC derzeit auf Kollisionskurs mit Lausanne. So käme es bereits im Viertelfinal zur Neuauflage der beiden letzten Finals.

Die letzten 2 Runden

Samstag, 7. März

  • Ajoie – Servette
  • Ambri – Bern
  • Biel – SCL Tigers
  • Fribourg – Lausanne
  • Kloten – Lugano
  • ZSC Lions – Davos
  • Zug – SCRJ Lakers

Montag, 9. März

  • Bern – Fribourg
  • Davos – Biel
  • Servette – Kloten
  • Lugano – Zug
  • Lausanne – Ajoie
  • SCRJ Lakers – Ambri
  • SCL Tigers – ZSC Lions

Samstag, 7. März

  • Ajoie – Servette
  • Ambri – Bern
  • Biel – SCL Tigers
  • Fribourg – Lausanne
  • Kloten – Lugano
  • ZSC Lions – Davos
  • Zug – SCRJ Lakers

Montag, 9. März

  • Bern – Fribourg
  • Davos – Biel
  • Servette – Kloten
  • Lugano – Zug
  • Lausanne – Ajoie
  • SCRJ Lakers – Ambri
  • SCL Tigers – ZSC Lions
4

Lugano (85 Punkte)

Um noch auf Rang 3 vorzurücken, müssten die Tessiner im Fernduell mit den ZSC Lions noch mindestens vier Punkte gutmachen und gleichzeitig keinen auf Servette einbüssen. Und im Rennen um Platz 4? Da liegen die Bianconeri derzeit dank der den gewonnenen Direktbegegnungen gegenüber den punktgleichen Genfern vorne. Gegenüber Lausanne hat Lugano derzeit vier Punkte Vorsprung. Bei Punktgleichheit würde hier die Tordifferenz der ganzen Quali (Lugano +28, Lausanne +18) entscheiden, da man eine ausgeglichene Bilanz aus den Saison-Duellen hat.

5

Servette (85 Punkte)

Können die Genfer noch drei Punkte auf die ZSC Lions gutmachen, sofern sie gleichzeitig keine Punkte auf Lugano einbüssen, sind sie Dritter. Sollte das Trio die Quali punktgleich beenden, hätte Servette die Nase dank der makellosen Quali-Serie gegen den Meister vorne, obwohl die Bilanz gegen Lugano (2:10) desaströs ist. Ansonsten muss das Peltonen-Team mindestens einen Punkt mehr als Lugano holen und darf gleichzeitig nicht mehr als vier Zähler auf Lausanne einbüssen.

6

Lausanne (81 Punkte)

Der Vizemeister der letzten beiden Jahre kann bestenfalls noch Vierter werden und müsste dabei mindestens fünf Zähler auf Servette und mindestens vier auf Lugano aufholen, und gleichzeitig auch noch zehn Tore gegenüber den Tessinern gutmachen. Wenn das Ward-Team nicht schon frühzeitig auf den ZSC treffen will, muss es deshalb wohl darauf hoffen, dass der Meister noch abrutscht. Um sich Platz 6 zu sichern, brauchen die Waadtländer noch einen Punkt oder einen Punktverlust von Rappi.

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7

SCRJ Lakers (76 Punkte)

Die St. Galler könnten noch in die Top 6 vorrücken. Dazu müssten sie aber zwei Dreier einfahren und Lausanne keinen Punkt mehr holen. So stellt sich eher die Frage, ob die Lakers vor Zug auf Platz 7 bleiben. Im Hinblick auf die Play-Ins spielt das keine grosse Rolle, ausser dass der Siebte im Rückspiel Heimrecht hat. Der Siebte trifft aber auf Fribourg statt Davos, wenn er sich für die Playoffs qualifiziert. Mit einem Sieg im Direktduell gegen Zug könnte sich Rappi am Samstag den siebten Platz sichern.

8

Zug (74 Punkte)

Wollen die Zuger die Lakers noch überholen und somit im Viertelfinal Liga-Dominator Davos und Bösewicht Brendan Lemieux sicher vermeiden, der sie beim letzten Duell demütigte? Dann müssen sie das Direktduell gegen Rappi am Samstag gewinnen. Derzeit liegt der EVZ zwei Punkte und auch im Direktduell (3:6) zurück.

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9

Bern (68 Punkte)

Der SCB kann kurz durchatmen. Gegen oben geht nichts mehr. Und ob man nun Neunter oder Zehnter wird, verändert die Welt auch nicht mehr, auch wenn man als Neunter das Rückspiel am Samstag zu Hause spielen kann. Dafür braucht das Ehlers-Team noch zwei Punkte. Gegner in der ersten Play-In-Runde wird Biel, die SCL Tigers oder Kloten sein.

10

Biel (64 Punkte)

Mit einem Dreier im Direktduell gegen die SCL Tigers können sich die Seeländer das letzte Play-In-Ticket schon am Samstag sichern. Die Saison-Bilanz der punktgleichen Rivalen steht derzeit bei 5:4 Punkten zugunsten von Biel. Gewinnt Langnau das Derby nach Verlängerung oder im Penaltyschiessen würde bei Punktgleichheit die Tordifferenz entscheiden. Und da liegen die Emmentaler klar mit -1 gegenüber -23 vorne. In der Schlussrunde spielt Biel am Montag in Davos, während die SCL Tigers die ZSC Lions empfangen.

11

SCL Tigers (64 Punkte)

Bleibt das Paterlini-Team, das die letzten sieben Auswärtsspiele verloren hat, am Samstag im Strich-Gipfel in Biel punketlos, ist der Play-In-Traum geplatzt. Mit einem Sieg gehen die Tigers hingegen in Führung liegend in die letzte Runde.

12

Kloten (61 Punkte)

Die Flieger sind dem Resultat des Duells Biel gegen SCL Tigers ausgeliefert. Nur wenn der Strich-Gipfel in die Verlängerung geht, können sie noch auf den Play-In-Einzug hoffen. Gleichzeitig brauchen sie Dreier gegen Lugano und in Genf – und zwei Nuller der Konkurrenz in der Schlussrunde. Die Flughafenstädter könnten auch noch in die Playouts rasseln, wenn sie keinen Punkt mehr holen und Ambri gegen den SCB und die SCRJ Lakers das Punktemaximum einheimst.

13

Ambri (56 Punkte)

Die Hoffnung stirbt zuletzt. In zwei Runden sechs Punkte auf Kloten aufholen und den Playouts entkommen? Nicht unmöglich. Zwar liegen die Leventiner nur fünf Punkte hinter den Flughafenstädtern, brauchen aber sechs, weil die Direktduell-Bilanz ausgeglichen ist (6:6 Punkte) und die danach geltende Tordifferenz klar für Kloten (-20 zu -48) spricht. Eine andere Form der Rettung wäre das Ausscheiden der Aufstiegsberechtigten aus der Swiss League Visp (Stand 3:2 gegen Basel) und La Chaux-de-Fonds (3:2 gegen Chur).

14

Ajoie (40 Punkte)

Die Jurassier können nur auf die Entscheidungen warten. Die Playouts beginnen nur, wenn in der Swiss League mindestens ein Aufstiegskandidat in den Halbfinal einzieht. Gegner in den Playouts wäre dann wohl Ambri – oder gar Kloten?

National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
50
67
111
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
50
46
97
3
ZSC Lions
ZSC Lions
50
31
88
4
HC Lugano
HC Lugano
50
28
85
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
50
4
85
6
Lausanne HC
Lausanne HC
50
18
81
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
50
-9
76
8
EV Zug
EV Zug
50
-15
74
9
SC Bern
SC Bern
50
-6
68
10
EHC Biel
EHC Biel
50
-23
64
11
SCL Tigers
SCL Tigers
50
-1
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
50
-20
61
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
50
-48
56
14
HC Ajoie
HC Ajoie
50
-72
40
Playoffs
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