Wie man nach dreiwöchiger Olympia-Pause in die wichtige Schlussphase startet? Wie der Blitz, wenn es nach Rappis Strömwall geht. Er netzt gegen die Servettiens nach 43 Sekunden ein. Es ist erst der zweite Treffer des Schweden in den letzten 15 Spielen. Mit etwas mehr Konstanz hätte der Topskorer sein Team allenfalls die Verfolger auf den Play-In-Plätzen etwas deutlicher vom Leib gehalten. Generell sind die Lakers-Leistungsträger phasenweise auf Tauchstation gegangen, was die einst so formidable Tabellensituation zunichte gemacht hat. Vielleicht ist damit der für Moy ungewöhnliche Torjubel zu erklären: Nach seinem Shorthander zum 2:1 schreit der für Olympia zu Hause gelassene Nati-Stürmer seine Freude raus. Solche Emotionen sieht man von Moy nur selten. Ihm ist nach seiner Nicht-Nomination für Mailand für einige Spiele nicht mehr viel gelungen.
Dazwischen ist der SCRJ von einem Shorthander von Manninen aufgeweckt worden. Dem neuen Captain Larsson – er ersetzt den verletzten Dünner – misslingt ein Zuspiel auf Wetter, Genfs Finnen-Bande profitiert. Sie ist es allerdings auch, die in jenem Powerplay auf dem Eis steht, als Moy die Lakers erneut in Führung bringt. Darauf können die Servettiens nicht mehr reagieren, sie rennen an SCRJ-Goalie Nyffeler an.
Fans: 4086.
Tore: 1. Strömwall (Moy, Maier) 1:0. 8. Manninen (Saarijärvi, Puljujärvi, SH!) 1:1. 36. Moy (SH!) 2:1. 59. Wetter (Larsson) 3:1 (ins leere Tor). 60. Taibel 4:1 (ins leere Tor).




