Dabei sind Intensität und Tempo beider Teams gleich hoch wie in den beiden letzten Duellen. Die Westschweizer aber machen etwas entscheidend besser: Sie bleiben nach ihren Treffern auf Zack. Zuvor hat jeweils ein Spannungsabfall dazu geführt, dass die Davoser rasch auf die Rückstände haben reagieren können und so dem LHC auf den Fersen geblieben sind.
In Spiel Nummer drei gelingt Lausanne ein Doppelschlag innert zwei Minuten. Die Torschützen? Zwei Verteidiger, die auch die Zone vor dem gegnerischen Tor zu ihrer Wohlfühlzone gemacht haben. So ist Andrea Glauser, der bisher eine starke Serie spielt, im Powerplay vor Aeschlimanns Kasten postiert und soll bei ihm für Ablenkung oder eben für Ablenker sorgen. Mit einem solchen versorgt er den Puck nach Piluts Schuss zum 1:0 im Netz. Frick doppelt nach.
Fünfminütige Überzahl nicht ausgenutzt
Die Bündner verpassen es, in der folgenden fünfminütigen Überzahl, für Torgefahr zu sorgen. Zu dieser kommen sie, weil Hüglis Arbeitstag nach 35 Sekunden bereits wieder endet: Für einen Check gegen den Kopf von HCD-Stürmer Chris Egli wird er gleich nach seinem ersten Einsatz unter die Dusche geschickt.
Den Davosern werden die Wege zum Gehäuse von den Westschweizern geschickt versperrt, ihre Abschlusspositionen sind mehrheitlich suboptimal. Das widerspiegelt sich deutlich im Schussverhältnis von 25:10 aus Sicht der Lausanner nach dem Mitteldrittel. In dessen Schlussphase gelingt dem HCD zwar noch der Anschlusstreffer, nachdem man sich in einem Powerplay etwas besser in Szene gesetzt hat.
Schwung aber können die Bündner nicht aufnehmen, weil die Westschweizer wieder einen Gang höher schalten. Sekac luchst vor dem dritten Tor Guebey frech und viel zu einfach die Scheibe ab. Auch der nächste Anschlusstreffer der Davoser zum 2:3 fällt aus dem Nichts. Sie lassen sich zwar nicht abschütteln, aber übertrumpfen können sie den LHC nicht mehr.
Lausanne – Davos 3:2
Fans: 9364
Tore: 9. Glauser (Pilut/PP) 1:0. 11. Frick (Suomela, Heldner) 2:0. 38. Wieser (Nordström) 2:1. 42. Sekac (Rochette) 3:1. 53. Nussbaumer (Corvi) 3:2.

