Das Duell startet unglücklich für die Zuger – und es wird nicht viel besser. Nach 92 Sekunden drückt Fribourg-Verteidiger Streule einfach mal ab. Der Puck prallt bei EVZ-Goalie Genoni ab, Streules Abwehrpartner Jecker stochert nach, Zugs Senteler eilt seinem Keeper mit einer Rettungstat zu Hilfe. Zu spät? Die Refs geben den Treffer nicht, checken jedoch die Wiederholung der Szene. Das dauert etwas länger, weil der Puck nicht liegt, als er die Linie überquert, sondern steht. Nach ihrem Videostudium geben die Schiris den Führungstreffer.
Besprechen müssen sich die vier Offiziellen, nachdem Gottéron-Goalie Berra in Rage geraten ist. Der Auslöser dafür: EVZ-Tatar foult hinter seinem Kasten Rathgeb, die Partie wird mit einem Pfiff unterbrochen. Doch Zugs Künzle pfeffert den Puck trotzdem noch Richtung Tor. Als er in dessen Nähe fährt, will Berra sich ihn vorknöpfen. Das übernimmt dann Kapla für ihn und muss in die Kühlbox. Ebenso Künzle für seinen zu spät losgelassenen Schuss, was als unsportliches Verhalten geahndet wird.
Die verletzungsbedingt noch immer arg dezimierten und strafenanfälligen Zuger haben Mühe, sich gefährlich in Szene setzen zu können. Phasenweise werden sie in ihrer Zone eingeschnürt. Die manchmal verhaltene Gegenwehr nutzt Borgström, um die Führung auszubauen. Einen Anschlusstreffer kriegen die Zuger noch hin, danach stellen die Fribourger die Verhältnisse wieder klar und geraten nicht mehr in Not. Da braucht es schon einen kapitalen Berra-Bock, damit EVZ-Graham noch Resultatkosmetik betreiben kann.
Fans: 9372
Tore: 2. Jecker (Streule) 1:0. 29. Borgström (Sörensen, Rathgeb) 2:0. 35. Kubalik (Sklenicka, Hofmann) 2:1. 37. Biasca (Schmid, Bertschy) 3:1. 41. Sörensen (Borgström, Kapla/PP) 4:1. 52. Wallmark (Sörensen, Kapla/PP) 5:1. 59. Graham 5:2.

