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Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
Beendet
4:1
(1:0 | 3:1 | 0:0)
EV Zug
EV Zug
Saarijärvi 5'
Granlund 24'
Jooris 31'
Karrer 37'
Kubalik 25'
Stadlers Blackout am Anfang der neunten EVZ-Pleite
3:48
Genf-Servette – EV Zug 4:1:Stadlers Blackout am Anfang der neunten EVZ-Pleite
17.01.2026, 22:22 Uhr

Verabschiedung

Das war's! Vielen Dank fürs Mitlesen, eine gute Nacht und morgen einen erholsamen Sonntag.

17.01.2026, 22:15 Uhr

So geht es weiter

Zug reist nach Schweden für das Rückspiel des CHL-Halbfinals am Dienstag gegen Lulea. Genf hingegen ist erst wieder übernächste Woche am 26. Januar im Einsatz zuhause gegen Ambri.

17.01.2026, 22:08 Uhr

Fazit des Schlussdrittels

Zug ist bemüht eine Reaktion zu zeigen. Wingerli versucht voranzugehen und sucht den Weg zum Tor. Genf hat die Partie jedoch unter Kontrolle und kommt immer wieder zu Chancen. In der 50. Minute wird im Stadion gepfiffen, nachdem Vesey liegen bleibt. Er wird vermutlich von Lindemann im Gesicht getroffen. Die Schiedsrichter lassen das Spiel weiterlaufen. Die Kolinstädter versuchen es noch mit letzter Willenskraft. Künzle und Wingerli versuchen die freiliegende Scheibe im Tor unterzubringen, aber sie kommen nicht an Mayer vorbei. Neben Misserfolg ist sicherlich auch der kräftezehrende Spielplan in den Beinen zu spüren. Nach einem schnellen Umschaltspiel kommt Rod in der 53. Minute alleine vor das Tor. Genoni bleibt Herr der Lage und kann die Scheibe unter sich begraben. So bleibt es beim 4:1 für Genf, die auf die Erfolgsstrasse zurückkehren. Für Zug will es 2026 einfach nicht sein mit einem Sieg.

17.01.2026, 22:07 Uhr
Spielende
Spielende

60. Minute: Spielende (4:1).

Im Schlussdrittel fallen keine Tore mehr. Genf gewinnt mit 4:1.

17.01.2026, 22:04 Uhr

60. Minute

Genf kann sich in der Offensive installieren. Sie suchen die Lücke, aber sie finden sie nicht.

17.01.2026, 22:03 Uhr
Zeitstrafe
Zeitstrafe

59. Minute: 2-Minuten-Strafe für D.Kubalík (Zug).

Wegen eines Haltens muss Topskorer Kubalik auf die Strafbank bis Spielschluss.

17.01.2026, 22:01 Uhr

58. Minute

Noch etwas mehr als zwei Minuten zu spielen im dritten Drittel. Geht da noch irgendetwas?

17.01.2026, 21:59 Uhr

57. Minute

Da geht nicht mehr viel in dieser Partie. Zug kann wohl nicht mehr und Genf muss nicht mehr.

17.01.2026, 21:57 Uhr

55. Minute

Akeson ist vor dem Zuger Tor lange an der Scheibe, zögert und so können die Gäste sich befreien. Es wäre sein erster Treffer gewesen.

17.01.2026, 21:55 Uhr

54. Minute

Die Zeit läuft gegen Zug. Sie sind bemüht, aber spüren wohl auch die vier Spiele in den Beinen.

Zuger Krise hält an
EVZ verliert zum neunten Mal in Serie

Auch in Genf gibts für die Zuger nichts zu holen. Inklusive CHL ist dies bereits die neunte Pleite in Serie im 2026. Vor dem Duell ist klar, dass Trainer Michael Liniger an der Bande steht. Ebenso im Halbfinal-Rückspiel in Lulea.
Zug kassiert in Genf die neunte Niederlage in Serie.
Foto: keystone-sda.ch
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Der EV Zug ist am Tiefpunkt angelangt – und bleibt da liegen. Auf die 2:4-Heimniederlage gegen Dauer-Schlusslicht Ajoie folgt ein 1:4 in Genf. Vor dem Duell hat man beim Zentralschweizer Klub den Beschluss gefasst, dass der verstärkt in die Kritik geratene Trainer Michael Liniger (46) an der Bande steht und am Sonntag auch mit dem Team nach Nordschweden fliegt. Dort steht am Dienstag das CHL-Halbfinal-Rückspiel gegen Lulea an (2:3 im Hinspiel). Eine fröhliche Betriebsreise wird das nicht.

Denn auch das neunte Spiel in diesem Jahr verlieren die Zuger. Die guten Vorsätze nach der Match-Analyse halten nicht lange. Der nach dem Ajoie-Spiel enorm frustrierte Liniger hat sich zwar gefangen, sagt vor dem ersten Bully, dass die Krise «niemanden kalt lässt. Die Bereitschaft im Team ist da, jetzt müssen wir hinstehen». Auch die Klubführung sieht die Mannschaft in der Verantwortung. Senteler wird nach der Pleite gegen die Jurassier in der «Zuger Zeitung» mit den Worten zitiert: «Das ist ein Skandal! Wir haben viel zu wenige Spieler, die den Unterschied ausmachen wollen. Wir haben nun 40 Partien absolviert und machen immer noch dieselben Fehler. Was kann der Trainer dafür? Wir reden nach jedem Spiel von denselben Versäumnissen. Das ist inakzeptabel.»

Die Reaktion gegen Servette? Zunächst ist sie sichtbar. Die Zuger lassen sich nach dem frühen Rückstand nicht entmutigen, obwohl auch die Entstehung des ersten Gegentreffers die fragile und verunsicherte Verfassung widerspiegelt: Stadler will die Scheibe loswerden, Granlund geht dazwischen, und Künzle verschläft dessen Querpass schlichtweg. Captain Kovar verhindert das nächste Gegentor und rettet auf der Linie, Tobias Geisser hämmert an die Latte. Doch kaum fasst der EVZ die erste Strafe, schiesst Granlund das nächste Tor. Darauf reagiert Kubalik 91 Sekunden später mit dem Anschlusstreffer in Überzahl.

Dennoch passiert, was auch in den Partien zuvor unübersehbar gewesen ist: Das fehlende Selbstvertrauen und die Angst vor der nächsten Pleite hemmen nicht nur, sondern blockieren regelrecht. Dann läufts erst recht nicht mehr. Das 1:3 fällt nach einem miserabel getimten Wechsel in Unterzahl. Das 1:4 via Schlittschuh von Tobias Geisser. Vor dem 1:5 bewahrt die Zuger, dass es ein Kicktor von Pouliot gewesen ist.

Es spricht für ihren Charakter, dass sie sich im Schlussdrittel nochmals aufbäumen. Und auch mal mit mehr Entschlossenheit die Zweikämpfe führen. Ansätze blitzen kurzzeitig auf. Es bleiben aber noch zu viele Defizite – die die sportliche Führung weiter beschäftigen werden. Tatenlos sieht sie der Abwärtsspirale nicht zu, diskutiert Lösungsansätze. Vor dem Fakt, dass der EVZ am Dienstag immer noch den CHL-Final erreichen könnte.

Fans: 7135

Tore: 5. Saarijärvi (Granlund) 1:0. 24. Granlund (Saarijärvi, Praplan/PP) 2:0. 25. Kubalik (Tatar/PP) 2:1. 31. Jooris (Puljujärvi, Granlund/PP) 3:1. 37. Karrer (Akeson) 4:1.

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