Nach dem verlorenen Olympia-Viertelfinal gegen Finnland (2:3 n.V.) gehts für Goalie Genoni und seinen EVZ darum, auf der Zielgeraden Richtung Quali-Ende den Anschluss an die Top6 nicht zu verlieren. Der neue Trainer Benoît Groulx hat nach fünf Spielen und kaum Training die Olympia-Pause intensiv nutzen wollen. Dass die beiden wichtigen Verteidiger Raphael Diaz und Lukas Bengtsson nach ihren Verletzungen gegen Fribourg ihr Comeback geben, sollte ihm in die Karten spielen.
Konstant sattelfest ist die Zuger Abwehr dennoch nicht. Beim Führungstreffer von Gottéron gewinnt Walser das Bully, bevor er selbst zum 1:0 ablenkt. Die Zuordnung bei den Zugern geht bei Fribourgs Bully-Variante ruckzuck verloren. Gleichzeitig ist der EVZ offensiv zu wenig zwingend, Keeper Berra hat nur selten Mühe, die Übersicht zu behalten. Seine Vorderleute verlieren sie zwar nicht, bleiben aber in der Zuschauerrolle, als EVZ-Stürmer Senteler ein Energieanfall überkommt.
Rückkehrer Diaz schickt ihn auf die Reise, er zieht in der eigenen Zone los und trifft zum Ausgleich. Allerdings wird Senteler im Moment nach dem 1:1 von Verteidiger Glauser wuchtig in Goalie Berra gedrückt. Der Olympia-Ersatzmann rappelt sich auf, braucht einige Momente der Orientierung – kehrt aber im Schlussdrittel nicht mehr zwischen die Pfosten zurück. Galley ersetzt ihn, bleibt makellos. Denn das Zuger Offensivlüftchen weht zu lau. Auch der neu verpflichtete Schwede Lilja bleibt blass. Und Captain Kovar kehrt nicht mehr zurück, nachdem er von einem Puck getroffen worden ist, den Teamkollege Künzle ins Aus spediert hat. Borgströms Powerplay-Tor ist die Vorentscheidung, Streule deckelt den Sieg in den von Genoni verlassenen Kasten.
Fans: 7194.
Tore: 12. Walser (Glauser) 0:1. 36. Senteler (Diaz) 1:1. 41. Borgström (PP) 1:2. 59. Streule (Bertschy) 1:3 (ins leere Tor).




