Eklat nach Romand-Derby
Genfer Fans wollen Fribourg-Spieler an den Kragen

Schrecken für die Fribourg-Spieler nach dem 2:0-Sieg im Romand-Derby gegen Servette. Plötzlich sehen sich Killian Mottet und Co Genfer Fans im Kabinen-Trakt gegenüber.
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Die Ruhe nach dem Sturm: Eine Gruppe von Genfer Fans hatte eine geöffnete Tür genutzt, um ihn den Kabinen-Trakt der Fribourger vorzustossen.
Foto: G.B.
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Grégory Beaud

Schreie, eine Tür knallt zu und die kleinen Kinder von Gottéron-Verteidiger Philippe Furrer weinen. Zehn Minuten nach dem Sieg hätte die Stimmung in der Kabine der Drachen eigentlich ausgelassen sein sollen. Stattdessen rennt die gesamte Mannschaft in heller Aufregung aus der Garderobe, die meisten Spieler noch mit Schlittschuhen an den Füssen. Ein völlig surreales Bild am Ende eines zuvor ereignislosen Spiels.

Was ist passiert? «Ich wollte meine Neffen draussen treffen», erzählt Killian Mottet. Und als er die Tür geöffnet habe, seien plötzlich sieben, acht Genfer Fans hereingestürmt, sodass das Handy des Gottéron-Goalgetters durch die Luft geflogen sei. Freiwillige eilen Mottet zur Hilfe. Und als seine Teamkollegen, allen voran der schreiende Chris DiDomenico, zur Stelle sind, vergeht der Genfer Gruppe die Streitlust und sie bläst schnell zum Rückzug.

Sicherheitsleute waren anderweitig gefragt

Wie ist eine solche Szene möglich? Vor der Eishalle wurde eine zwei Meter hohe Absperrung errichtet, damit die Reisebusse auf die Gäste-Fans warten und in Richtung Autobahn abfahren können. Hier kamen die Genfer Störenfriede durch. Wo waren die Sicherheitsleute? Die waren zur gleichen Zeit in der Halle gefragt, weil sich dort die Gemüter zwischen den Genfer und Freiburger Fans erhitzten.

Am Ende kommen die Fribourg-Spieler und ihre Entourage mit dem Schrecken davon. Auch Furrers Mädchen beruhigen sich bald wieder. «Ich bin nur ein bisschen erschrocken, als ich ihnen Auge in Auge gegenüber stand, aber keine Sorge, es ist alles in Ordnung», versichert Mottet.

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
52
71
117
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
52
46
100
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
52
15
91
4
ZSC Lions
ZSC Lions
52
32
91
5
HC Lugano
HC Lugano
52
30
89
6
Lausanne HC
Lausanne HC
52
18
85
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
52
-4
81
8
EV Zug
EV Zug
52
-19
75
9
SC Bern
SC Bern
52
-10
68
10
EHC Biel
EHC Biel
52
-22
67
11
SCL Tigers
SCL Tigers
52
-7
64
12
EHC Kloten
EHC Kloten
52
-26
63
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
52
-49
59
14
HC Ajoie
HC Ajoie
52
-75
42
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