Eggenberger hat schon 8 Kisten auf dem Konto
Nullnummer beim HCD – Tormaschine bei den Lakers

Nando Eggenberger (22) hat einen Umweg über einen Tiefpunkt seiner jungen Karriere gemacht, um wieder so richtig durchstarten zu können. «Es war eine Lektion», sagt der beste Torschütze des SCRJ.
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Nando Eggenberger ist derzeit der beste Torschütze der Lakers, er hat schon acht Treffer erzielt.
Foto: keystone-sda.ch
Nicole Vandenbrouck

Es ist eine Schlagzeile, die man als Spieler nicht von sich lesen möchte. «Der tiefe Fall des Supertalents!» So titelt Blick Ende Januar 2020. Da hat Nando Eggenberger, der im Dezember zuvor vom HCD zum SCRJ wechselt, in jener NL-Saison noch kein Tor geschossen. 21 Monate später strahlt der Stern des talentierten Stürmers wieder hell. Mit acht Treffern ist er derzeit der beste Torschütze der Lakers.

«Es war gut, dass es mir so schlecht gelaufen ist», sagt der 22-Jährige heute, «es war eine Lektion.» Die Eggenberger aufzeigt, dass der Schritt vom Junioren- zum Männerhockey nicht so leicht zu gehen ist. Selber macht er sich viel Druck. «Ich war an einem Punkt, der sehr schwierig war. Mir wurde bewusst, dass ich noch viel härter arbeiten muss.» Tag und Nacht hadert das Talent. Und entscheidet sich für den Wechsel nach Rappi.

Sein damaliger Trainer Christian Wohlwend (44) erinnert sich: «Er war noch nicht bereit, alles zu erfüllen, was es braucht und ich aber dachte, er es schon kann. «Egge» rutschte in der Hierarchie nach hinten und hatte zu wenig Geduld, um das durchzustehen.» Bei den Lakers bekommt Eggenberger Vertrauen und viel Eiszeit, auch wenn es punktemässig zunächst nicht bergauf geht mit den Leistungen. «Vertrauen war zu jenem Zeitpunkt sehr wichtig für mich», beschreibt der Junioren-Internationale.

Bestätigung und Selbstvertrauen

Ein Tor gelingt dem Flügel 2019/20 noch. Aufwärts gehts dann letzte Saison, in der Eggenberger in der Quali zwölf Tore schiesst und in den Playoffs bis in den überraschenden Halbfinal vier Treffer. «Das tat so richtig gut und ich wusste wieder, was ich kann.» Mit dieser Bestätigung und erstarktem Selbstvertrauen startet er schon ganz anders in diese Spielzeit. Und hat in zwölf Spielen bereits achtmal getroffen.

«Er hat das sensationell gemacht und steht jetzt dort, wo ich ihn erwarte», lobt HCD-Trainer Wohlwend, der Eggenbergers U20-Coach war und ihn da zum Captain gemacht hat. «Ich halte extrem viel von ihm. Und wünsche mir, dass er als Davoser auch eines Tages wieder für den HCD spielt.» Doch (mindestens) bis 2023 geht Eggenberger noch für die Lakers auf Tore-Jagd.

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National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
47
62
105
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
48
44
91
3
ZSC Lions
ZSC Lions
47
28
83
4
HC Lugano
HC Lugano
47
33
82
5
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
47
0
77
6
Lausanne HC
Lausanne HC
47
20
77
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
47
-11
70
8
EV Zug
EV Zug
47
-18
67
9
SC Bern
SC Bern
47
-5
65
10
SCL Tigers
SCL Tigers
47
3
64
11
EHC Biel
EHC Biel
47
-21
61
12
EHC Kloten
EHC Kloten
47
-22
55
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
47
-43
54
14
HC Ajoie
HC Ajoie
48
-70
39
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