ZSC TOI.png
6:27
ZSC Lions – Lausanne 2:0:Fröden und Lammikko schiessen ZSC nach Malgin-Drama zum 10. Titel

Auch mit Heimvorteil reichts nicht
Lausanne ist reif für den Titel – wenn da ein Detail nicht wäre

Die Euphorie im Waadtland ist riesig. Doch im Final steht Lausanne wieder der Meister aus Zürich vor der Nase.
Kommentieren
1/6
In Lausanne ist die Vorfreude auf den Playoff-Final gegen die ZSC Lions, der am Dienstag beginnt, riesig.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • Lausanne hat zwar Heimvorteil, Titelverteidiger ZSC Lions ist aber Favorit
  • Lausanne im Aufwind nach Comeback gegen Fribourg
  • ZSC-Topskorer Andrighetto glänzt mit 19 Punkten in 11 Playoff-Spielen
RMS_Portrait_AUTOR_409.JPG
Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Letztes Jahr war Lausanne nahe dran, konnte sich beinahe den ersten Titel der Klubgeschichte holen, scheiterte aber am Heimvorteil der ZSC Lions im siebten Spiel. Diesbezüglich hat sich die Ausgangslage für die Waadtländer verbessert. Sie haben die Quali auf Platz 1 beendet und könnten eine Finalissima vor dem eigenen, fanatischen Anhang bestreiten.

Gegen die SCL Tigers und Fribourg nutzte die Mannschaft von Geoff Ward den Heimvorteil im siebten Spiel und setzte sich durch. Lausanne ist zudem im Aufwind. Dass man die mentale Stärke hatte, die Serie gegen Gottéron nach einem 1:3-Rückstand zu drehen, stärkt die Zuversicht, zumal die Paradelinie mit Topskorer Antti Suomela und seinen Komplizen, Knipser Damien Riat und Ahti «der Ochse» Oksanen, zuletzt Feuer gefangen hat.

Ist Lausanne also reif für den ersten Titel? Ja, wenn da nur nicht die Lions wären. Der Titelverteidiger hat beim Sieg im Champions-League-Final gegen Färjestad ein Intensitätslevel erreicht, wie man es von einem Schweizer Klubteam noch nie gesehen hat. Spielen die Zürcher annähernd so stark, hilft Lausanne auch der Heimvorteil nichts.

ZSC hat zwei Serien ohne Schaden überstanden

Während die Romands in den Playoffs schon zahlreiche Stammspieler (Raffl, Bozon, Hügli und Heldner) verletzungsbedingt verloren haben, ist der ZSC unbeschadet über die Runden gegen Kloten und Davos gekommen und hat noch Talente in der Hinterhand. In Sachen Kadertiefe hat Zürich einen Vorteil. Zudem sind die Topspieler, allen voran Sven Andrighetto (19 Punkte in 11 Spielen), in beneidenswerter Form. Und Meister-Keeper Simon Hrubec (33) ist weit erfahrener als Playoff-Neuling Kevin Pasche (22).

2199133885.jpg
2:26
Lausanne – ZSC Lions 3:4 n.P.Rohrer glänzt mit Kracher-Tor

Wenn es einem Team zuzutrauen ist, die Formel «Qualisieger = Meister» zu knacken, dann sind es die Lions. Sie waren auch das letzte Team, das ohne Heimvorteil (2018 in Lugano) Meister wurde, und sie haben zuletzt in Davos rechtzeitig ein Zeichen in der Fremde gesetzt. Apropos Zeichen: Drei Tage vor dem CHL-Final gewann das Team von Marco Bayer im Februar in Lausanne (4:3 n. P.).

Blick-Prognose: Die ZSC Lions setzen sich in sechs Spielen durch.

Noch näher dran an deinem National-League-Klub

Folge jetzt deinem Lieblingsklub in der National League. So erhältst du auf dich zugeschnittene Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Folge jetzt deinem Lieblingsklub in der National League. So erhältst du auf dich zugeschnittene Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

National League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
ZSC Lions
ZSC Lions
18
37
47
2
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
18
4
33
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
19
-6
32
4
SCL Tigers
SCL Tigers
19
10
29
5
EV Zug
EV Zug
13
22
28
6
SC Bern
SC Bern
17
-1
28
7
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
18
13
27
8
Lausanne HC
Lausanne HC
20
-10
26
9
HC Ajoie
HC Ajoie
19
-6
25
10
HC Davos
HC Davos
19
-10
24
11
EHC Biel
EHC Biel
18
-3
23
12
HC Lugano
HC Lugano
18
-6
22
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
19
-19
19
14
EHC Kloten
EHC Kloten
19
-25
18
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen