«Es war ein guter Test für uns. Wir wissen, dass wir uns stetig steigern und noch mehr machen müssen», sagt Nino Niederreiter nach dem 4:2-Sieg gegen die Finnen, der die Schweiz zum Gruppensieger macht – und ihr im Viertelfinal die Schweden (Donnerstag, 20.20 Uhr) beschert, mit denen man in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht hat. Niederreiter dazu: «Wenn du Weltmeister werden willst, musst du jeden Gegner nehmen, geschenkt wird dir nichts.»
Über die Schweden sagt der NHL-Star der Winnipeg Jets: «Sie haben das Turnier bislang sicher nicht so gespielt, wie sie das wollten. Aber sie sind ein hochtalentiertes Team, werden hart zu spielen und sicher eine grosse Herausforderung für uns.»
Finnland – Tschechien (16.20 Uhr in Zürich)
Kanada – USA (16.20 Uhr in Fribourg)
Schweiz – Schweden (20.20 Uhr in Zürich)
Norwegen – Lettland (20.20 Uhr in Fribourg)
Finnland – Tschechien (16.20 Uhr in Zürich)
Kanada – USA (16.20 Uhr in Fribourg)
Schweiz – Schweden (20.20 Uhr in Zürich)
Norwegen – Lettland (20.20 Uhr in Fribourg)
«Jetzt geht es richtig los»
Auch Verteidiger Tim Berni sieht den Gruppensieg nur als Zwischenziel: «Wir können stolz sein, aber gleichzeitig sind wir nicht zufrieden. Jetzt geht es richtig los – wir sind auf einer Mission und freuen uns auf das, was kommt.»
Den Schweden aus dem Weg zu gehen, indem man gegen Finnland verliert, war bei der Nati kein Thema. «Schlussendlich müssen wir jeden schlagen. Diese Fans und diese Kulisse hat es verdient, dass wir in jedem Spiel Vollgas geben und gewinnen wollen. Wir schrecken nicht zurück vor den Schweden – im Gegenteil, wir freuen uns auf dieses Spiel», so Berni.
«Wollen auch am Wochenende Hockey spielen»
Ähnlich tönt es bei Captain Roman Josi: «Es war das Ziel, das Spiel gegen Finnland zu gewinnen, und das haben wir gemacht. Schweden gehört jedes Jahr zu den Favoriten, das ist dieses Jahr nicht anders. Es wird sicher ein sehr schwieriges Spiel, aber wir freuen uns darauf.»
Verteidiger Christian Marti meint zum bevorstehenden Viertelfinal am Donnerstag: «Wir wollen jeden Match gewinnen und weit kommen und auch am Wochenende wieder Hockey spielen, daher ist es wie egal, wer kommt, wir wollen gewinnen. Aber es wird gegen Schweden sicher anstrengend und eng, sie sind kein Team, das auf den vierten Gruppenplatz gehört.»
«Kontrollieren, was wir kontrollieren können»
Der Schlüsselpunkt für NHL-Star Nico Hischier ist, dass man sich im Viertelfinal auf sich selber fokussiere, 150 Prozent gebe und das kontrolliere, was man selbst kontrollieren könne: «Wir werden alles geben, damit wir top vorbereitet sind.»
Nati-Trainer Jan Cadieux sagt zur Schweden-Herausforderung mit der Angstgegner-Vergangenheit: «Was früher passiert ist, ist egal, das können wir sowieso nicht mehr ändern. Wir konzentrieren uns auf diesen Moment und nichts anderes. Wir müssen uns selber bleiben und unser Spiel machen.»
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Schweiz | 7 | 32 | 21 | |
2 | Finnland | 7 | 20 | 18 | |
3 | Lettland | 7 | 7 | 12 | |
4 | USA | 7 | 4 | 11 | |
5 | Deutschland | 7 | 1 | 10 | |
6 | Österreich | 7 | -12 | 9 | |
7 | Ungarn | 7 | -24 | 3 | |
8 | Großbritannien | 7 | -28 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Kanada | 7 | 20 | 20 | |
2 | Norwegen | 7 | 11 | 15 | |
3 | Tschechische Republik | 7 | 2 | 13 | |
4 | Schweden | 7 | 11 | 12 | |
5 | Slowakei | 7 | 2 | 11 | |
6 | Dänemark | 7 | -11 | 6 | |
7 | Slowenien | 7 | -12 | 6 | |
8 | Italien | 7 | -23 | 1 |


