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Tschechische Republik
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Jägers Missgeschick führt zu Schweizer Pleite
Nati-Coach Fischer: «Wir wurden dominiert»

Die Schweizer verlieren auch das zweite Spiel der Swiss Ice Hockey Games in Zürich. Weil es Jäger in der Overtime im ungünstigsten Moment aufs Eis legt.
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Die Schweizer verlieren auch gegen Tschechien.
Foto: freshfocus
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Erleben die Schweizer gegen die Tschechen ein Déjà-vu? Bereits gegen die Schweden hat sie am Donnerstag ein Doppelschlag auf die Verliererstrasse geschickt. Nach jener 2:4-Niederlage aber lobte Nati-Trainer Patrick Fischer die Mannschaft für ihre Moral in der Partie.

Moy und Scherwey treffen

Diesen Charakter zeigt sie auch gegen die Tschechen – jedoch zum Ärger von Fischer erst im Schlussdrittel. Nach deren Doppelschlag innert 108 Sekunden verlieren die Schweizer den Fokus. Sein Missfallen tut der Nati-Trainer nicht nur seinen Spielern kund in der Pause, sondern auch nach dem Match: «Man muss als Team aufstehen können, um ein Momentum zurückzuholen. Wir wurden dominiert, die Tschechen leckten Blut, wir kamen kaum mehr aus dem Drittel.» Eine Reaktion hätte er sich schon im Mitteldrittel gewünscht.

Nach Fischers deutlicher Ansprache starten die Schweizer fulminant ins Schlussdrittel und brauchen für ihren Doppelschlag nur eine Sekunde länger als die Tschechen. Moy tut, was er besonders gut kann: Er pfeffert die Scheibe im Powerplay ins Netz. Passgeber ist mit Biasca der erfrischende und mutige Nati-Debütant, der bereits im Überzahlspiel ran darf. Beim zweiten Tor beweist Scherwey seine sonst oft vermissten Skorerqualitäten, als er Goalie Korenar tunnelt, «das hat uns Energie zurückgebracht», so Fischer. Scherwey profitiert dabei von Herzogs smarter Vorarbeit.

Die Ermahnung von Trainer Fischer, dem Gegner den Weg durch die neutrale Zone nicht zu leicht zu machen, zeigt Wirkung. Die Schweizer gewähren den Tschechen nicht mehr übertrieben viel Freiraum. Bei den beiden Gegentreffern fehlt ihnen in der Defensive auf engstem Raum vor Goalie Genoni der Überblick, als die Scheibe zweimal beim Torschützen landet, statt aus der Gefahrenzone spediert werden kann.

Chaotischer Wechsel

Verloren geht das Spiel in der Verlängerung bitter, weil die Schweizer etwas chaotisch wechseln und sich Jäger gleich selbst ein Bein stellt: Er verkantet vor dem heranbrausenden Siegestorschützen Kempny, fällt hin und wird vom Tschechen einfach umkurvt.

Fans: 7125.

Tore: 26. Rychlovsky (Kovarcik) 0:1. 28. Tomasek (PP) 0:2. 42. Moy (Biasca/PP) 1:2. 44. Scherwey (Herzog) 2:2. 62. Kempny 2:3.

Schweiz: Genoni; Glauser, Kukan; Loeffel, Marti; Heldner, Frick; Aebischer, Berni; Moy, Malgin, Thürkauf; Herzog, Corvi, Andrighetto; Riat, Jäger, Biasca; Bertschy, Richard, Scherwey; Künzle.

Tschechien: Korenar; Hovorka, Kempny; Jandus, Pyrochta; Zabransky, Masin; Tichacek, Kral; Flek, Spacek, Cervenka; Stransky, Kodytek, Vozenilek; Kousal, Tomasek, Rychlovsky; Beranek, M. Kovarcik, O. Kovarci; Lenc.

Strafen: 2 x 2 Minuten gegen die Schweiz, 4 x 2 Minuten gegen Tschechien.

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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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Schweiz
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Finnland
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Lettland
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USA
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Deutschland
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Österreich
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Ungarn
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Großbritannien
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K.o.-Phase
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
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Norwegen
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Tschechische Republik
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Schweden
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Slowakei
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Dänemark
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Slowenien
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Italien
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Abstieg
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Finnland
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USA
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Deutschland
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Österreich
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Ungarn
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Großbritannien
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Kanada
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Norwegen
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Tschechische Republik
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Slowenien
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