Die neuen Coaches liefern
Trainerwechsel in der National League wirken – bis auf eine Ausnahme

Trainerjobs in der National League sind Schleudersitze. Sechs Wechsel gab es diese Saison – bei Ambri sogar zwei. Doch hat sich dieser Aktionismus auch ausbezahlt? Fast überall.
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Yorick Treille hatte bei Servette trotz Kanterniederlagen den besseren Punkteschnitt...
Foto: Urs Lindt/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Josh Holden führt Davos mit 2,23 Punkten pro Spiel an
  • Servette unter Peltonen schlechter: 1,62 Punkte statt Treilles 1,66
  • Tapola und Dubé bei Ambri und Biel mit je 1,67 Punkten erfolgreich
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Es ist in jeder Liga und für jeden Übungsleiter so: Ideal ist es, wenn er an der Spitze mitmischt, dann hat er auch wenig zu befürchten. Der aktuelle Star der Trainergilde in der National League ist natürlich Josh Holden von Leader Davos mit einem Punkteschnitt von 2,23 pro Spiel. Mit Sicherheitsabstand folgen ihm Fribourgs Roger Rönnberg (1,90), ZSC-Meistercoach Marco Bayer (1,77) und Luganos Tomas Mitell (1,74).

Das NL-Restprogramm

Dienstag, 24. Februar

  • Ambri – Lausanne
  • Bern – Kloten
  • Davos – SCL Tigers
  • Lugano – Biel
  • SCRJ Lakers – Servette
  • ZSC Lions – Ajoie
  • Zug – Fribourg

Freitag, 27. Februar

  • Ajoie – Lugano
  • Ambri – Davos
  • Biel – Zug
  • Servette – Bern
  • Kloten – SCL Tigers
  • Lausanne – ZSC Lions
  • SCRJ Lakers – Fribourg

Samstag, 28. Februar

  • Bern – Biel
  • Davos – Kloten
  • Lugano – Lausanne
  • SCL Tigers – SCRJ Lakers
  • ZSC Lions – Servette
  • Zug – Ambri

Donnerstag, 5. März

  • Ajoie – Ambri
  • Bern – Zug
  • Servette – Biel
  • Lugano – ZSC Lions
  • Lausanne – Davos
  • SCRJ Lakers – Kloten
  • SCL Tigers – Fribourg

Samstag, 7. März

  • Ajoie – Servette
  • Ambri – Bern
  • Biel – SCL Tigers
  • Fribourg – Lausanne
  • Kloten – Lugano
  • ZSC Lions – Davos
  • Zug – SCRJ Lakers

Montag, 9. März

  • Bern – Fribourg
  • Davos – Biel
  • Servette – Kloten
  • Lugano – Zug
  • Lausanne – Ajoie
  • SCRJ Lakers – Ambri
  • SCL Tigers – ZSC Lions
Schluss-Bouquet: Der SCB trifft im Zähringer Derby auf Fribourg. Im Bild: Goalie Adam Reideborn wird von Fribourgs Kevin Nicolet bedrängt.
ZamirLoshi/freshfocus

Dienstag, 24. Februar

  • Ambri – Lausanne
  • Bern – Kloten
  • Davos – SCL Tigers
  • Lugano – Biel
  • SCRJ Lakers – Servette
  • ZSC Lions – Ajoie
  • Zug – Fribourg

Freitag, 27. Februar

  • Ajoie – Lugano
  • Ambri – Davos
  • Biel – Zug
  • Servette – Bern
  • Kloten – SCL Tigers
  • Lausanne – ZSC Lions
  • SCRJ Lakers – Fribourg

Samstag, 28. Februar

  • Bern – Biel
  • Davos – Kloten
  • Lugano – Lausanne
  • SCL Tigers – SCRJ Lakers
  • ZSC Lions – Servette
  • Zug – Ambri

Donnerstag, 5. März

  • Ajoie – Ambri
  • Bern – Zug
  • Servette – Biel
  • Lugano – ZSC Lions
  • Lausanne – Davos
  • SCRJ Lakers – Kloten
  • SCL Tigers – Fribourg

Samstag, 7. März

  • Ajoie – Servette
  • Ambri – Bern
  • Biel – SCL Tigers
  • Fribourg – Lausanne
  • Kloten – Lugano
  • ZSC Lions – Davos
  • Zug – SCRJ Lakers

Montag, 9. März

  • Bern – Fribourg
  • Davos – Biel
  • Servette – Kloten
  • Lugano – Zug
  • Lausanne – Ajoie
  • SCRJ Lakers – Ambri
  • SCL Tigers – ZSC Lions

Die Trainer der Top-4-Teams in der Tabelle sind in diesem Bereich unter sich. Da können die anderen Mannschaften entlassen und einstellen, wen sie wollen – ändern tut dies nichts. Doch direkt dahinter wird es spannend, denn auf Rang 5 liegen mit Christian Dubé (Biel) und Jussi Tapola (Ambri) zwei neue Coaches. Sie bringen es beide auf einen Schnitt von 1,67 Punkten. Damit ist Dubé um Längen besser als sein Vorgänger Martin Filander (1,24). Und bei Ambri ist es – Chaos im Verein hin oder her – noch krasser: Brachte es Luca Cereda lediglich auf 0,58 Punkte pro Spiel, bedeutete der Wechsel zu Éric Landry (1,31) bereits ein deutliches Upgrade, das von Tapola nochmals angehoben wurde.

Treille besser als Peltonen

Natürlich können Dubé und Tapola noch nicht endschlüssig beurteilt werden, dafür sind sie noch zu wenig lange im Amt – Dubé seit sechs Spielen, Tapola sogar erst seit drei. Aber ihr Start ist vielversprechend. Apropos Tapola: Zu Beginn der Saison war der Finne noch Bern-Trainer und brachte es da in den neun Spielen bis zu seiner Entlassung nur auf einen Punkteschnitt von 0,89. Da liefert sein Nachfolger Heinz Ehlers mit 1,50 Zählern pro Spiel deutlich besser ab.

Alle Trainer und Ex-Trainer und ihr Punkteschnitt diese Saison

1. Holden (Davos) 2,23
2. Rönnberg (Fribourg) 1,90
3. Bayer (ZSC Lions) 1,77
4. Mitell (Lugano) 1,74
5. Dubé (Biel) 1,67
Tapola (Ambri) 1,67
7. Treille (Ex-Servette) 1,66
8. Ward (Lausanne) 1,64
9. Peltonen (Servette) 1,62
10. Ehlers (Bern) 1,5
Groulx (Zug) 1,5
Schöb (Interimstrainer Bern) 1,5
13. Lundskog (SCRJ Lakers) 1,49
14. Liniger (Ex-Zug) 1,41
15. Paterlini (SCL Tigers) 1,36
16. Landry (Ex-Ambri) 1,31
17. Filander (Ex-Biel) 1,24
18. Marjamäki (Kloten) 1,17
19. Tapola (Ex-Bern) 0,89
20. Ireland (Ajoie) 0,81
21. Cereda (Ex-Ambri) 0,58

1. Holden (Davos) 2,23
2. Rönnberg (Fribourg) 1,90
3. Bayer (ZSC Lions) 1,77
4. Mitell (Lugano) 1,74
5. Dubé (Biel) 1,67
Tapola (Ambri) 1,67
7. Treille (Ex-Servette) 1,66
8. Ward (Lausanne) 1,64
9. Peltonen (Servette) 1,62
10. Ehlers (Bern) 1,5
Groulx (Zug) 1,5
Schöb (Interimstrainer Bern) 1,5
13. Lundskog (SCRJ Lakers) 1,49
14. Liniger (Ex-Zug) 1,41
15. Paterlini (SCL Tigers) 1,36
16. Landry (Ex-Ambri) 1,31
17. Filander (Ex-Biel) 1,24
18. Marjamäki (Kloten) 1,17
19. Tapola (Ex-Bern) 0,89
20. Ireland (Ajoie) 0,81
21. Cereda (Ex-Ambri) 0,58

Der Punkteschnitt ist bei fast allen Teams, die blaue Briefe verschickt haben, gestiegen. Auch bei Zug, wo Benoît Groulx in sechs Spielen den Schnitt von seinem Vorgänger Michael Liniger immerhin von 1,41 auf 1,50 Punkte steigern konnte. Die einzige und auch etwas erstaunliche Ausnahme stellt Servette dar. Die Genfer sind mit dem nach zwölf Spielen gefeuerten Yorick Treille (1,66) leicht besser gefahren als unter seinem Nachfolger Ville Peltonen (1,62). Dafür gibt es unter Peltonen inzwischen keine Steinzeit-Resultate mehr, Treille sorgte mit einem 0:11-Debakel gegen Lausanne und einer 0:8-Klatsche gegen Biel für grosse Irritationen.

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