SCHLIIFTS?-Duo ist sich bei Biel-Feuerwehrmann uneinig
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«Der Grinch tut Biel gut»:SCHLIIFTS?-Duo ist sich bei Biel-Feuerwehrmann uneinig

Der neue Biel-Trainer Christian Dubé will Neues entdecken
«Ich weiss, worauf ich mich einlasse»

Christian Dubé soll den EHC Biel in bessere Zeiten führen. In seinem ersten Interview als Trainer der Seeländer spricht er über seine Vorstellungen.
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Christian Dubé ist zurück im Trainergeschäft.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

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Grégory Beaud

Täuscht der Eindruck oder ging mit dem EHC Biel alles sehr schnell?
Christian Dubé (Trainer EHC Biel): Ja, das ist korrekt. Ich wurde am Ende des Wochenendes erstmals kontaktiert und innerhalb weniger Tage konnte alles geregelt werden. Ich habe mich mit der Geschäftsleitung getroffen und es herrschte von Anfang an ein gutes Gefühl. Es war für beide Seiten ziemlich rasch klar.

Wie beurteilen Sie die bisherige Saison von Biel?
Ganz ehrlich, ich habe die Mannschaft seit dem Saisonbeginn nicht im Detail verfolgt. Ich habe mich auf andere Dinge konzentriert. Aber es ist eine Mannschaft, die Potenzial und Talent hat. Aus verschiedenen Gründen hat sie die Erwartungen bislang nicht erfüllt. Ich weiss, worauf ich mich einlasse und welche Hebel ich in Bewegung setzen muss. Es gibt keinen Grund, warum die Mannschaft nicht gut sein sollte. Es gibt Spieler, die den Unterschied ausmachen können. Wir müssen einen Weg finden, sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Biel ist eine Mannschaft, die mit vielen jungen Spielern operiert. Ist das ein Problem?
Überhaupt nicht. Das Alter ist nicht wichtig. Bei Fribourg gab es früher nicht viele junge Spieler im Kader, es war damals ein wenig kompliziert. Ich habe dann angefangen, jeden Tag mit den Jungen zu arbeiten: Sandro Schmid, Kevin Etter oder Kevin Nicolet als Beispiele. Es hat ein wenig gedauert, aber sie wurden zu Faktoren. In Biel arbeitet der Verein seit einigen Jahren sehr gut mit dem Nachwuchs. Wenn sie besser sind als meine älteren Spieler, werden sie spielen. So einfach ist das. Und hier gibt es einige gute.

Wie ist Ihre Beziehung zu Biels Sportchef Martin Steinegger, mit dem Sie früher beim SC Bern zusammenspielten?
Sie ist sehr gut. Wir sind zwei ähnliche Typen – sehr intensiv, sehr emotional. Wir sehen das Eishockey auf die gleiche Art und Weise, wir stellen die gleichen Dinge fest. Als ich Trainer und Sportdirektor bei Fribourg war, haben wir oft telefoniert, um uns gegenseitig Ratschläge zu geben. Wir teilen die gleiche Vision. Das ist auch der Grund, warum er mich angerufen hat, als er jemanden brauchte, der die Mannschaft übernimmt.

Christian Dubé persönlich

Der frühere Zweitrunden-Draft Christian Dubé (48) schaffte bei den New York Rangers den nachhaltigen NHL-Durchbruch nicht und machte in der Folge eine grosse Karriere in der Schweiz. Dank seiner Schweizer Lizenz belastete er das Ausländerkontingent nicht und füllte als Stürmer von Lugano, Bern (zwei Meistertitel) und Fribourg die Netze. Nach seiner Spielerkarriere wurde Dubé, der inzwischen kanadisch-schweizerischer Doppelbürger ist, Sportchef bei Fribourg, bekleidete später die Doppelfunktion Sportchef/Trainer, ehe er schliesslich nur noch Trainer war. Im Mai 2024 wurde Dubé bei Gottéron entlassen. In Biel erhält er nun als Nachfolger von Martin Filander eine neue Chance.

Der frühere Zweitrunden-Draft Christian Dubé (48) schaffte bei den New York Rangers den nachhaltigen NHL-Durchbruch nicht und machte in der Folge eine grosse Karriere in der Schweiz. Dank seiner Schweizer Lizenz belastete er das Ausländerkontingent nicht und füllte als Stürmer von Lugano, Bern (zwei Meistertitel) und Fribourg die Netze. Nach seiner Spielerkarriere wurde Dubé, der inzwischen kanadisch-schweizerischer Doppelbürger ist, Sportchef bei Fribourg, bekleidete später die Doppelfunktion Sportchef/Trainer, ehe er schliesslich nur noch Trainer war. Im Mai 2024 wurde Dubé bei Gottéron entlassen. In Biel erhält er nun als Nachfolger von Martin Filander eine neue Chance.

Was ist der Unterschied zwischen Fribourg und Biel?
Fribourg hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt, ist massiv gewachsen. Vor vier oder fünf Jahren war noch Biel das Vorbild, dem man folgen musste. Wir bei Gottéron nahmen deren Management als Beispiel. Ich arbeite gerne mit Kontinuität und in Organisationen, die langfristig denken. Ich freue mich darauf, in Biel etwas Neues zu entdecken.

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