Filander-Ersatz gefunden
Christian Dubé wird neuer Trainer beim EHC Biel

Der EHC Biel wollte eine rasche Lösung für die Nachfolge von Martin Filander als Trainer – und das ist dem Klub gelungen. Christian Dubé kommt mit einem Vertrag bis Ende Saison 2026/2027.
Kommentieren
1/5
Christian Dubé ist neuer Trainer des EHC Biel.
Foto: Urs Lindt/freshfocus

Der EHC Biel hat einen Trainer gesucht, der sofort bereit ist, die Liga, Gegner und die Spieler kennt. Die naheliegende Lösung? Christian Dubé (48). Er war der wohl am raschesten und auf unkomplizierteste Weise verfügbare Trainer auf der Kandidatenliste. Dem Vernehmen nach soll dabei die grösste Herausforderung gewesen sein, Dubé aus seinem wegen des WEF und Trump-Fiebers abgeriegelten derzeitigen Wohnort Davos herauszubekommen, um nach Biel zu gelangen.

Der seit 1999 in der Schweiz beheimatete Kanadier erhält im Seeland einen Vertrag bis zum Ende der nächsten Saison. Dubé war nach seiner herausragenden Spielerkarriere, die ihn mit dem SC Bern zu zwei Meistertiteln geführt hat, fast zehn Jahre der starke Mann bei Fribourg. Zunächst als Sportchef, dann in der Doppelfunktion Trainer/Sportchef und zuletzt als Trainer. Nach der Saison 2023/24 wurde Dubé entlassen, seither war er ohne Engagement.

Die unglückliche Episode mit Ambri

Doch sein Name tauchte stets auf, wenn irgendwo in der National League ein Trainer gesucht wurde. Schon letzte Saison und auch in dieser. Im Oktober kam es zur unglücklichen Episode mit Ambri: Präsident Filippo Lombardi und CEO Andreas Fischer trafen sich hinter dem Rücken von Sportchef Paolo Duca und Trainer Luca Cereda mit Dubé, um eine Anstellung auszuhandeln. Letztlich flog die Sache auf, sorgte für riesigen Unmut und der Deal platzte – zum Leidwesen von Dubé.

Biels Sportchef Martin Steinegger und Dubé kennen sich schon lange, einst spielten sie gemeinsam für den SCB. Sollte der derzeit auf Rang 11 liegende und um einen Play-In-Platz kämpfende EHC Biel auch durch die Verpflichtung von Dubé nicht in die Gänge kommen, können die beiden dann immer noch ein Jobsharing vornehmen. Dubé bringt wie erwähnt auch Erfahrungen als Sportchef mit, Steinegger stand bei Biel auch schon an der Bande.

Viel Zeit bleibt Dubé nicht

Doch vorerst hat Dubé die Aufgabe, in einer für Biel komplizierten Saison das Steuer herumzureissen. Die Mannschaft hat riesige Mühe, Konstanz zu finden, verfügt über eine eklatante Auswärtsschwäche und gab zuletzt mit blutleeren Auftritten Rätsel auf. Unter dem neuen Headcoach sollen zuerst einmal die drohenden Schreckgespenster der Playouts vertrieben und anschliessend via Qualifikation für die Play-Ins die Playoffs doch noch anvisiert werden.

Christian Dubé wird sein Amt am Donnerstag antreten und sein erstes Spiel als Biel-Trainer am Freitag auswärts gegen Lausanne bestreiten, ehe es am Samstag zur Heimpremiere gegen die SCRJ Lakers kommt. Viel Zeit, seine Ideen einzubringen, bleibt ihm nicht.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
National League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
HC Davos
41
50
87
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
41
39
77
3
Genève-Servette HC
Genève-Servette HC
43
10
76
4
HC Lugano
HC Lugano
41
31
74
5
Lausanne HC
Lausanne HC
43
19
71
6
ZSC Lions
ZSC Lions
41
22
70
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
41
-9
64
8
SCL Tigers
SCL Tigers
42
5
59
9
EV Zug
EV Zug
41
-15
58
10
SC Bern
SC Bern
41
-13
53
11
EHC Biel
EHC Biel
41
-20
51
12
EHC Kloten
EHC Kloten
41
-18
50
13
HC Ambri-Piotta
HC Ambri-Piotta
41
-40
46
14
HC Ajoie
HC Ajoie
42
-61
34
Playoffs
Qualifikationsspiele
Relegation Play-Offs
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen