Der EHC Biel lebt wieder
Doch jetzt kommt Dubés Wochenende der Wahrheit

Der EHC Biel schnuppert wieder an den Play-In-Plätzen. Möglich gemacht hat es Christian Dubé. Trotzdem kann der neue Trainer noch krachend scheitern.
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Christian Dubé hat wieder Schwung in den EHC Biel gebracht.
Foto: Pius Koller
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Seit Martin Filander (44) in die Wüste geschickt wurde und Christian Dubé (48) vor einem Monat das Traineramt übernommen hat, ist der EHC Biel im Aufschwung. In seinen sechs bisherigen Spielen haben die Seeländer fünfmal gepunktet, einzig gegen Meister ZSC Lions (1:5-Niederlage) war nichts zu holen. Im Schnitt holt Dubé 0,43 Punkte mehr als zuvor Filander. Erlaubt man sich die Spielerei, diesen Mehrwert auf die ganze bisherige Saison auszuweiten, läge Biel auf Rang 5 statt 11.

Es ist aber nicht nur die Punktebilanz, die sich verändert hat. Es ist auch die gefundene Konstanz, die zuvor noch gefehlt hat. Ebenso ist die Körpersprache inzwischen eine andere – Biel lebt wieder.

Die Ausländer machen auch wieder mit

Was auffällt: Die Leistungsträger haben ein Brikett nachgelegt. Vor allem die zuvor in der Kritik gestandenen Ausländer spielen wieder so, wie man dies von Ausländern erwarten darf. Die Spannungen, die es innerhalb des Teams in der Endphase unter Filander gegeben hat, waren wohl grösser als zunächst angenommen. Dubé ist es offensichtlich gelungen, diese zu lösen.

Dionicio setzt Huuhtanen perfekt in Szene
3:13
Lugano – Biel 3:4 n.P.Dionicio setzt Huuhtanen perfekt in Szene

«Ich sehe eine gute Energie, mir gefallen die Einstellung und die Kampfbereitschaft der Jungs», hatte der Kanada-Schweizer während der Olympiapause gegenüber Blick betont. Gewonnen hat er deswegen noch nichts, aber Biel fünf Runden vor Schluss mit nur noch drei Punkten Rückstand auf Rang 10 eine wieder günstigere Ausgangslage verschafft.

Drei Strich-Direktduelle – zwei am Wochenende

Biel hat ausserdem noch drei Strich-Direktduelle vor der Brust: am Freitag daheim gegen Zug, am Samstag in Bern und in der zweitletzten Runde daheim gegen die SCL Tigers. «Diese müssen wir gewinnen, wenn wir vor uns liegende Teams noch abfangen wollen», ist sich Dubé bewusst.

Das NL-Restprogramm

Dienstag, 24. Februar

  • Ambri – Lausanne
  • Bern – Kloten
  • Davos – SCL Tigers
  • Lugano – Biel
  • SCRJ Lakers – Servette
  • ZSC Lions – Ajoie
  • Zug – Fribourg

Freitag, 27. Februar

  • Ajoie – Lugano
  • Ambri – Davos
  • Biel – Zug
  • Servette – Bern
  • Kloten – SCL Tigers
  • Lausanne – ZSC Lions
  • SCRJ Lakers – Fribourg

Samstag, 28. Februar

  • Bern – Biel
  • Davos – Kloten
  • Lugano – Lausanne
  • SCL Tigers – SCRJ Lakers
  • ZSC Lions – Servette
  • Zug – Ambri

Donnerstag, 5. März

  • Ajoie – Ambri
  • Bern – Zug
  • Servette – Biel
  • Lugano – ZSC Lions
  • Lausanne – Davos
  • SCRJ Lakers – Kloten
  • SCL Tigers – Fribourg

Samstag, 7. März

  • Ajoie – Servette
  • Ambri – Bern
  • Biel – SCL Tigers
  • Fribourg – Lausanne
  • Kloten – Lugano
  • ZSC Lions – Davos
  • Zug – SCRJ Lakers

Montag, 9. März

  • Bern – Fribourg
  • Davos – Biel
  • Servette – Kloten
  • Lugano – Zug
  • Lausanne – Ajoie
  • SCRJ Lakers – Ambri
  • SCL Tigers – ZSC Lions

Dienstag, 24. Februar

  • Ambri – Lausanne
  • Bern – Kloten
  • Davos – SCL Tigers
  • Lugano – Biel
  • SCRJ Lakers – Servette
  • ZSC Lions – Ajoie
  • Zug – Fribourg

Freitag, 27. Februar

  • Ajoie – Lugano
  • Ambri – Davos
  • Biel – Zug
  • Servette – Bern
  • Kloten – SCL Tigers
  • Lausanne – ZSC Lions
  • SCRJ Lakers – Fribourg

Samstag, 28. Februar

  • Bern – Biel
  • Davos – Kloten
  • Lugano – Lausanne
  • SCL Tigers – SCRJ Lakers
  • ZSC Lions – Servette
  • Zug – Ambri

Donnerstag, 5. März

  • Ajoie – Ambri
  • Bern – Zug
  • Servette – Biel
  • Lugano – ZSC Lions
  • Lausanne – Davos
  • SCRJ Lakers – Kloten
  • SCL Tigers – Fribourg

Samstag, 7. März

  • Ajoie – Servette
  • Ambri – Bern
  • Biel – SCL Tigers
  • Fribourg – Lausanne
  • Kloten – Lugano
  • ZSC Lions – Davos
  • Zug – SCRJ Lakers

Montag, 9. März

  • Bern – Fribourg
  • Davos – Biel
  • Servette – Kloten
  • Lugano – Zug
  • Lausanne – Ajoie
  • SCRJ Lakers – Ambri
  • SCL Tigers – ZSC Lions

Mit den Spielen gegen Zug und Bern wartet auf ihn ein Wochenende der Wahrheit – Dubé könnte am Ende auch krachend scheitern. Immerhin hat Biel bei einer Reserve von sieben Punkten aber inzwischen nicht mehr wirklich viel mit Rang 13 und einer drohenden Playout-Serie gegen Ajoie zu tun. Unter Filander war das noch anders.

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